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Das Lightspeed Kassensystem wird in Gastronomie und Einzelhandel eingesetzt, jeweils mit eigener Produktlinie und Modulen für Kasse, Warenwirtschaft, Reservierung, Onlinebestellung und E-Commerce. Lightspeed ist ein 2005 in Montreal gegründeter, börsennotierter Anbieter von Kassen- und Handelssoftware mit rund 3.000 Beschäftigten und rund 146.000 Standorten weltweit. Das Portfolio ist in getrennte Produktlinien für Einzelhandel, Gastronomie und E-Commerce geteilt, für den deutschen Gastronomiemarkt ist die K-Series maßgeblich, in der die frühere Marke Gastrofix aufgegangen ist. Stärken liegen in der Warenwirtschaft über mehrere Standorte und Kanäle sowie in der offenen API. Hardwaremodelle und Einrichtungspreise veröffentlicht der Anbieter für Deutschland nicht.
Getrennte Produktlinien für Einzelhandel, Gastronomie und E-Commerce
Warenwirtschaft über mehrere Standorte und Verkaufskanäle
Cloud-TSE über fiskaly mit DSFinV-K-Export
Tägliche automatisierte DATEV-Übermittlung in der K-Series
Offene und dokumentierte APIs
Tap to Pay on iPhone ohne separates Terminal
Support 24 Stunden an 7 Tagen, auch auf Deutsch
Statt einer Note zeigen wir, für welche Betriebe das System gut passt und wo Sie genauer hinsehen sollten.
Lightspeed führt mehrere getrennte Produktlinien mit eigenen Codebasen, die sich in Funktionsumfang, Support und Integrationen unterscheiden. Für die Angebotsprüfung ist diese Unterscheidung wesentlich, weil sich Aussagen zu Funktionen nicht ohne Weiteres von einer Linie auf die andere übertragen lassen.
Vier Hauptprodukte, nämlich Retail, eCommerce, OnSite und Restaurant
Retail läuft in zwei Serien, R-Series und X-Series, mit getrennten Integrationskatalogen und Supportportalen
In der Gastronomie ist für Deutschland die K-Series maßgeblich, erkennbar an den deutschsprachigen Supportartikeln und der DATEV-Integration
Die Gastronomielösung läuft cloudbasiert auf Apple-Geräten, also iPad und iPhone
Die Plattform arbeitet mit Offlinebetrieb und automatischer Synchronisation nach Wiederverbindung
Die frühere Marke Gastrofix ist in der heutigen K-Series aufgegangen
Für die Gastronomie gibt es ein modulares Paket, das über die reine Kassenfunktion hinausgeht und Personal-, Reservierungs- und Analysefunktionen einschließt. Mehrere Module sind kostenpflichtige Zubuchungen, das gehört in jede Angebotsrechnung.
Modulliste mit Kassensystem, Payments, Advanced Insights, Capital, Inventory, Order Anywhere, Accounting, Tableside, TSE, Küchenmonitor, Pulse-App, Reservations, Tasks, Tempo, Benchmarks und Trends
Küchenmonitor bündelt die Bonsteuerung und ersetzt Papierbons
Tableside für die Bestellaufnahme am Tisch über Tablets
Rechnungssplitting und Erfassung von Gastpräferenzen
Auswertung der Mitarbeiterleistung und Speisekartenoptimierung
Pulse-App für die mobile Betriebsführung, Tempo für die Schichtplanung, Reservations für die Tischbuchung
Im Einzelhandel liegt der Schwerpunkt auf Bestandsführung über mehrere Standorte und Kanäle sowie auf dem Einkauf. Dieser Bereich unterscheidet Lightspeed am deutlichsten von reinen Kassenanbietern.
Integrierte Warenwirtschaft mit Sichtbarkeit über mehrere Standorte und Kanäle
Großhandelseinkauf über die konzerneigene Plattform NuORDER
Echtzeit-Reporting und Analysen
Mehrstandortverwaltung
Integrierter E-Commerce
Kundenbindungsprogramme in allen Retail-Tarifen enthalten
Offene und dokumentierte APIs für X-Series und R-Series
Die Kartenakzeptanz wird als eigenes Produkt angeboten und ist eng mit der Kasse verzahnt. Die Konditionen unterscheiden sich zwischen dem nordamerikanischen und dem deutschen Angebot erheblich, weshalb sich internationale Preisangaben nicht übertragen lassen.
Akzeptiert werden Kredit- und Debitkarten, Apple Pay, Google Pay sowie Tap to Pay on iPhone
Im deutschen Gastronomieangebot 0,9 Prozent plus 0,10 Euro bei Debitkarten und 1,9 Prozent plus 0,10 Euro bei Kreditkarten
Im nordamerikanischen Einzelhandelsangebot einheitlich 1,5 Prozent bei kartenpräsenter Zahlung
Lightspeed Capital als Finanzierungsangebot, Rückzahlung nach Drittquelle über 11 Prozent des täglichen Kartenumsatzes
Das Finanzierungsprogramm wurde für die Gastronomie ausdrücklich auf Deutschland ausgeweitet
Ein Disagio je einzelner Kartenmarke für den deutschen Einzelhandel ist nicht veröffentlicht
Für den deutschen Markt bildet Lightspeed die KassenSichV über einen externen Cloud-TSE-Dienst ab. Die Umsetzung schränkt bestimmte nachträgliche Bearbeitungen im Back Office bewusst ein, was in der Praxis Umgewöhnung bedeutet.
TSE über den cloudbasierten Dienst fiskaly, alle Bestellungen, Transaktionen und Stornos werden dort authentifiziert und signiert
Die Signatur wird auf dem Kundenbeleg ausgewiesen
DSFinV-K-Export über das Back Office
Aktivierung über die Einstellungen mit Eintrag von Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Bei deutschen Konten können abgeschlossene Transaktionen im Back Office nicht manuell angelegt, storniert oder geändert werden, Änderungen sind nur am selben Geschäftstag über die App möglich
DATEV-Anbindung mit täglicher automatisierter Übermittlung im DSFinV-K-Format an das DATEV Kassenarchiv online, verfügbar für die K-Series
Die Hardware ist der am schwächsten dokumentierte Bereich. Lightspeed vertreibt Hardwarepakete, veröffentlicht aber weder Modellnamen noch Preise auf den frei zugänglichen Seiten. Der Support ist dafür international aufgestellt und rund um die Uhr erreichbar.
Die Gastronomielösung setzt auf Apple-Geräte, Tap to Pay on iPhone erlaubt Kartenakzeptanz ohne separates Terminal
Peripherie wie Waagen und Thermodrucker wird erwähnt, Küchenmonitore bilden eine eigene Gerätekategorie
Konkrete Modellnamen, technische Daten und Hardwarepreise sind öffentlich nicht abrufbar
Support 24 Stunden an 7 Tagen, auch auf Deutsch, mit kostenfreien Rufnummern für Deutschland und Österreich
Unterstützung bei der Datenmigration sowie Onboarding im Einzelgespräch
Dedizierte Account Manager
Für die Gastronomie nennt Lightspeed auf seiner deutschen Preisseite drei Pakete. Den vollständigen Rechenweg zeigt der Abschnitt zu den Kosten.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Cloudbetrieb | ja |
| Offlinebetrieb | ja, mit automatischer Synchronisation |
| TSE integriert | ja, als Cloud-TSE |
| DATEV-Export | ja, täglich automatisiert im DSFinV-K-Format |
| Mehrfilialfähig | ja |
| App für Mobilgeräte | ja |
| Offene API | ja |
| Waagen-Anbindung | teils |
| Serverstandort Deutschland | nicht dokumentiert |
| Kundendisplay | nicht dokumentiert |
Die Kosten eines Lightspeed Kassensystems setzen sich aus dem Monatspaket, zusätzlichen Lizenzen, Zusatzmodulen, Hardware und den Gebühren für Kartenzahlungen zusammen. Für die Gastronomie nennt Lightspeed auf seiner deutschen Preisseite drei Pakete, Hardware und Einrichtung werden individuell angeboten.
Herstellerangabe auf lightspeedhq.de, Stand Oktober 2026. Ob die Preise mit oder ohne Umsatzsteuer gelten, nennt die Seite nicht.
Basic mit einer Lizenz
89 Euro im Monat
Core mit zwei Lizenzen, QR-Code-Bestellung und Bestandsverwaltung
159 Euro im Monat
Pro mit drei Lizenzen sowie Click and Collect und Lieferung
249 Euro im Monat
Jede weitere Lizenz
49 Euro im Monat
Für die Zusatzmodule nennt die Preisseite keine Preise.
Addieren Sie Paket, zusätzliche Lizenzen und gewünschte Module über die Vertragslaufzeit und rechnen Sie Hardware, Einrichtung und Kartengebühren nach Ihrem Kartenumsatz hinzu. Typische Kostenblöcke erklärt der Beitrag Kassensystem Kosten.
Ein Kassensystem arbeitet selten allein. Buchhaltung, Reservierung, Onlinebestellung und Warenwirtschaft sollen Daten mit der Kasse austauschen, ohne dass jemand Zahlen abtippt. Lightspeed löst das über eigene Module, feste Integrationen und offene, dokumentierte Schnittstellen.
Fragen Sie, wer eine Schnittstelle betreut, was sie kostet und wie oft Daten abgeglichen werden. Mehr dazu in den Beiträgen Kassensystem mit Warenwirtschaft und Buchhaltung Schnittstelle Kasse.
Im Preisrechner geben Sie Ihren Bedarf an und erhalten passende Angebote, auch von Alternativen. Kostenlos und unverbindlich.
Für die Gastronomie nennt Lightspeed auf seiner deutschen Preisseite die Pakete Basic, Core und Pro zu 89, 159 und 249 Euro im Monat, jede weitere Lizenz kostet 49 Euro. Ob die Preise netto gelten, nennt die Seite nicht. Hardware, Einrichtung und Zusatzmodule werden individuell angeboten.
Der Jahresvertrag verlängert sich laut öffentlichen Angaben automatisch, die Kündigungsfrist beträgt 90 Tage. Wer kurzfristig kündbar bleiben möchte, sollte das vor Abschluss klären.
Lightspeed bildet die KassenSichV über die Cloud-TSE von fiskaly ab. Ein DSFinV-K-Export ist im Back Office möglich, in der K-Series werden die Daten zudem täglich an das DATEV Kassenarchiv online übermittelt.
Die frühere Marke Gastrofix ist in der heutigen Gastronomielösung K-Series von Lightspeed aufgegangen.
Im deutschen Gastronomieangebot nennt Lightspeed 0,9 Prozent plus 0,10 Euro bei Debitkarten und 1,9 Prozent plus 0,10 Euro bei Kreditkarten. Mit Tap to Pay on iPhone ist Kartenakzeptanz auch ohne separates Terminal möglich.
Ja. In der K-Series werden die Daten täglich automatisiert an DATEV übermittelt, dazu kommt die Anbindung an das DATEV Kassenarchiv online. Die Kontenzuordnung stimmen Sie mit Ihrem Steuerbüro ab.
Neben DATEV nennt Lightspeed unter anderem fiskaly für die TSE, Xero für die Buchhaltung, Shopify für den Onlinehandel und NuORDER für den Großhandelseinkauf. Über offene APIs lassen sich weitere Systeme anbinden.
Tische, Service und Küche im Blick
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Kartenzahlung an der Kasse im Überblick
Vor- und Nachteile beider Modelle
Passende Angebote kostenlos und unverbindlich erhalten
Grundlage dieses Profils sind Anbieterangaben, Supportportale des Anbieters und öffentliche Vergleichsportale, September 2026. Angaben mit dem Vermerk Drittquelle stammen nicht vom Anbieter selbst. Die Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass Lightspeed Partner von Kassensystem Experten ist. Preise ohne Umsatzsteuer und ohne Gewähr, bitte vor Vertragsabschluss beim Anbieter prüfen. Produktbilder stammen vom jeweiligen Anbieter.