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Stationäre Kasse

Eine stationäre Kasse ist fest am Verkaufsplatz installiert, meist als Touchscreen-Kasse mit angeschlossenem Bondrucker, Kassenlade und Kartenterminal. Sie ist auf hohen Durchsatz, lange Laufzeiten und viele Bediener ausgelegt und bildet in Gastronomie und Handel oft das Herzstück des Kassenplatzes.

Stationäre Touchscreen-Kasse mit Bondrucker und Kassenlade auf hellem Holztisch

Auf einen Blick

Woraus eine stationäre Kasse besteht

Stationär heißt, dass der Kassenplatz fest verkabelt ist und nicht mitwandert. Typisch ist ein robustes Gerät mit großem Touchscreen, an dem alle weiteren Bausteine hängen. Erst mit Software, TSE und Peripherie wird daraus eine vollständige und gesetzeskonforme Kasse.

Kassenterminal

All-in-One-Gerät mit Touchscreen, häufig 15 Zoll oder größer, lüfterlos und für Dauerbetrieb gebaut.

Stationäre Kasse an der Verkaufstheke einer Bäckerei mit Kundschaft im Hintergrund

Für Stoßzeiten und viele Bediener

Ihre Stärke spielt die stationäre Kasse dort aus, wo in kurzer Zeit viele Vorgänge zusammenkommen, etwa an der Bäckertheke am Morgen oder am Tresen am Abend. Großer Bildschirm, feste Peripherie und kurze Wege beschleunigen das Kassieren.

Mehrere Mitarbeitende melden sich per Code, Schlüssel oder Karte an, jeder Umsatz wird der Person zugeordnet. Mobile Geräte für den Service lassen sich in vielen Systemen zusätzlich anbinden, die stationäre Kasse bleibt dabei der zentrale Platz für Abschluss und Kassenbuch.

Stärken und Grenzen im Überblick

Passt gut, wenn

Weniger geeignet, wenn

Für welche Betriebe es sich eignet

Stationäre Kassen lohnen sich überall, wo ein fester Kassenplatz den Takt vorgibt.

Stationäre Lösungen einzelner Anbieter

Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand September 2026, Preise ohne Umsatzsteuer. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.

AnbieterLösungAngabe laut Anbieter
HypersoftePOS Lösungen für die Gastronomie von Quickservice bis Fine Dining und HotelPreise auf Anfrage beim Anbieter
REA CardREA K22 mit 15,6 Zoll Touchdisplay und Bondrucker, REA K21 mit 10,1 Zoll und integriertem DruckerK22 ab 59,90 Euro im Monat netto bei 60 Monaten Miete
ready2orderreadyMax 2 als Thekengerät mit abnehmbarem Kundendisplay, Thermodrucker und SIM-KartePreise im Preisverzeichnis des Anbieters
Smartkasse24SmartKasse Stationär mit 15,6 Zoll Full-HD-Touchdisplay im AluminiumgehäusePreise auf Anfrage beim Anbieter
SumUpSumUp Kasse mit 13 Zoll Touchscreen und 8 Zoll KundendisplayPreise im Onlineshop des Anbieters
VectronStationäre Kassen wie POS 8 und das Komplettpaket VECTRON SMART, Vertrieb über FachhändlerPreise auf Anfrage beim Fachhändler

Kosten richtig einordnen

Bei stationären Kassen stehen sich Kauf und Miete gegenüber. Beim Kauf zahlen Sie die Hardware einmalig, dazu kommen Software, TSE und Service. Mietmodelle bündeln oft alles in einer Monatsrate, binden Sie aber über mehrere Jahre. Vergleichen Sie deshalb immer die Gesamtkosten über die geplante Nutzungsdauer.

Darauf sollten Sie achten

Kassenplatz vorher ausmessen

Planen Sie Strom, Netzwerk und Platz für Drucker, Kassenlade und Kartenterminal, bevor Sie bestellen. Ein Probeaufbau an der Theke zeigt schnell, ob Wege und Blickwinkel für Personal und Kundschaft passen.

Stationäre Kasse anfragen

Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen zu stationären Kassen

Die stationäre Kasse ist ein fest installiertes Profigerät mit meist größerem Bildschirm und fester Peripherie. Eine Tablet-Kasse nutzt ein iPad oder Android-Tablet und ist günstiger und flexibler, aber in der Regel weniger robust.

Ja. Jede elektronische Kasse braucht seit dem 1. Januar 2020 nach Paragraf 146a AO und KassenSichV eine zertifizierte TSE, unabhängig vom Umsatz. Bei stationären Kassen kommt sie als USB-Stick, microSD-Karte, im Bondrucker oder als Cloud-TSE.

Ja. Seit dem 1. Januar 2025 ist jede elektronische Kasse über ELSTER zu melden. Neue Kassen melden Sie innerhalb eines Monats nach Anschaffung, ebenso die Außerbetriebnahme.

Viele stationäre Systeme arbeiten lokal und brauchen das Internet nur für Updates, Auswertungen oder eine Cloud-TSE. Fragen Sie konkret nach, welche Funktionen offline weiterlaufen.

Kauf ist auf lange Sicht oft günstiger, Miete schont die Liquidität und enthält häufig Service. Vergleichen Sie die Gesamtkosten über die Laufzeit und achten Sie auf Kündigungsfristen.

Profigeräte sind für den Dauerbetrieb gebaut und laufen oft viele Jahre. Entscheidend ist, wie lange der Hersteller Software-Updates und Ersatzteile liefert. Lassen Sie sich das vor dem Kauf bestätigen.

Bei vielen Systemen ja. Handhelds für den Service oder Tablets für eine zweite Theke werden mit der stationären Kasse verbunden und teilen Artikel, Tische und Umsätze.

Passend dazu

Transparenzhinweis

Geräteangaben beruhen auf Angaben der Anbieter auf ihren Webseiten, Stand September und Oktober 2026. Rechtsangaben nach Paragraf 146a AO und KassenSichV. Die Nennung eines Anbieters ist keine Empfehlung, die Reihenfolge ist alphabetisch.