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SumUp Kassensystem im Überblick

Das SumUp Kassensystem verbindet eine eigene Kasse mit zwei Bildschirmen, eine kostenlose Kassensoftware und die Kartenterminals des Zahlungsdienstleisters SumUp. Nach den Anbieterangaben passt es zu Cafés, kleineren Restaurants, Läden und Dienstleistern, die Kasse und Kartenzahlung aus einer Hand möchten. Grenzen zeigen sich bei größeren Gastronomiebetrieben, denn Raumplan, Gänge, mehrere Küchendrucker und die DATEV-Anbindung gibt es erst im kostenpflichtigen Tarif Kassensystem Plus.

SumUp Kassensystem mit Hardware, Bild des Herstellers

Eckdaten zu SumUp

SumUp in sieben Punkten

Eigene Kasse mit 13,3 Zoll Händlerbildschirm und 8 Zoll Kundendisplay

Kassensoftware im Basistarif ohne monatliche Softwarekosten

Tarif Kassensystem Plus mit Tischverwaltung und Küchenfunktionen

Kartenterminals von Tap to Pay bis zum Terminal mit Kassenfunktion

Transaktionsgebühr 1,39 Prozent, mit Zahlungen Plus 0,79 Prozent für EWR-Verbraucherkarten

TSE-Konformität laut Anbieter in der Kasse abgedeckt

Ratenzahlung für Hardware über bis zu 24 Monate ab 90 Euro Bestellwert

Für wen SumUp passt

Statt einer Note zeigen wir, für welche Betriebe das System gut passt und wo Sie genauer hinsehen sollten.

Passt gut, wenn

Weniger geeignet, wenn

SumUp Kassensystem Plus und kostenlose Kassensoftware

SumUp unterscheidet bei der Software zwischen einer kostenlosen Version und dem Tarif Kassensystem Plus, im Hilfecenter auch Kassensoftware Plus genannt. Beide teilen die Grundfunktionen, Plus ergänzt Werkzeuge für Gastronomie, Handel und Teamarbeit. Alle Kosten mit Rechenbeispiel finden Sie im Beitrag SumUp Kassensystem Kosten.

Kostenlose Kassensoftware

Ohne monatliche Softwarekosten, abgerechnet werden nur die Kartenzahlungen.

Kassensystem Plus

Laut Anbieter 49 Euro im Monat bei einem Vertrag über zwölf Monate.

Laufzeit von Kassensystem Plus

Laut Hilfecenter beginnt Plus mit einem kostenlosen Testzeitraum von 30 Tagen. Danach läuft das Abo zwölf Monate und verlängert sich automatisch um weitere zwölf Monate, wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen.

SumUp Kassensystem Lite und POS Lite

Das Kassensystem Lite beschreibt SumUp im Hilfecenter als Tresen-Kassensystem, das zusammen mit einem SumUp Kartenterminal Bar- und Kartenzahlungen an einem Ort annimmt. International heißt das Gerät POS Lite, im deutschen Hilfecenter Kassensystem Lite. Im aktuellen Onlineshop für Deutschland führt SumUp die SumUp Kasse mit zwei Bildschirmen. Ob das Kassensystem Lite weiter neu angeboten wird, erfragen Sie bitte direkt beim Anbieter.

Funktionsumfang der Lite Variante

Ausgelegt auf einen schlanken Kassiervorgang an der Theke mit geringem Einrichtungsaufwand.

Preis laut Hilfecenter

Inklusive Versand, ohne Umsatzsteuer, Herstellerangabe, Stand Oktober 2026.

Kassensystem Lite mit TSE

SumUp nennt für seine Kassensoftware eine integrierte TSE und bietet im Hilfecenter einen Export der TSE-Daten für Prüfzwecke an.

Lite, Plus oder Pro

Laut Hilfecenter ist das Kassensystem Lite auf den Bezahlvorgang ausgelegt. Das Kassensystem Pro ergänzt Tischverwaltung, Online-Reservierung und ein Kundenverzeichnis und läuft mit einer Lizenz je iPad, die Hardware beginnt laut Anbieter bei 500 Euro. Wie eine Kasse auf dem iPad aufgebaut ist, zeigt die Seite Tablet-Kassensystem.

SumUp Kassensystem in der Gastronomie

Für Gastronomiebetriebe entscheidet der Tarif. Die kostenlose Software deckt Bestellarten für vor Ort und zum Mitnehmen sowie Zubereitungsbons ab, Raumplan, Gänge, mehrere Küchendrucker und QR Order und Pay kommen mit Kassensystem Plus. Was ein Kassensystem für die Gastronomie grundsätzlich leisten sollte, lesen Sie in unserem Branchenüberblick.

Wofür es passt

Wo die Grenzen liegen

Steuersätze im Artikelstamm

Für Speisen in der Gastronomie gilt seit 1. Januar 2026 dauerhaft 7 Prozent, für Getränke grundsätzlich 19 Prozent. Prüfen Sie, dass beide Sätze in der Kasse richtig hinterlegt sind, und klären Sie Einzelfälle mit Ihrem Steuerbüro.

SumUp Kassensystem mit Hardware, Bild des Herstellers

Bild SumUp

SumUp Kassensystem mit Hardware, Bild des Herstellers

Bild SumUp

SumUp Kassensystem in Gastronomie und Buchhaltung verbinden

Kassendaten automatisch in die Buchhaltung zu übertragen spart gerade in der Gastronomie viel Handarbeit. SumUp bietet dafür eine DATEV-Integration, die laut Hilfecenter Nutzern von Kassensystem Plus oder Zahlungen Plus vorbehalten ist. Umsätze und SumUp Gebühren werden danach täglich automatisch als Kassenbucheinträge an DATEV übertragen.

Verbindung im SumUp Dashboard über Einstellungen und Integrationen, Freigabe im DATEV-Konto

Umsätze zusammengefasst nach Umsatzsteuersatz, nach Artikelkategorie oder nach einzelnen Artikeln

Gebühren als Ausgabeneintrag am Tag nach der Auszahlung

Zielkonto je Eintrag wählbar

Einrichtung selbst oder durch das Steuerbüro per Einladung aus dem Dashboard

Abstimmung mit dem Steuerbüro

Legen Sie Kontenzuordnung und Detailgrad gemeinsam mit Ihrem Steuerbüro fest. Wie andere Gastrokassen den Weg in die Buchhaltung lösen, zeigen die Profile orderbird Kassensystem und Vectron Kassensystem.

SumUp Kassensystem mit Hardware, Bild des Herstellers

Die SumUp Kasse und Hardwaresets

Kern des Angebots ist eine eigene Kasse mit zwei Touchscreens. Sie wird einzeln oder in Sets mit Zubehör verkauft. Alle Preise sind Herstellerangaben ohne Umsatzsteuer. Eine ausführliche Kostenrechnung finden Sie im Beitrag SumUp Kassensystem Kosten.

Händlerdisplay 13,3 Zoll und Kundendisplay 8 Zoll, jeweils als HD-Touchscreen

Gesamtgewicht 3,2 Kilogramm, Netzteil mit 65 Watt im Lieferumfang

SumUp Kasse einzeln 399 Euro

Kassensystem Starter-Kit 549 Euro, komplettes Kassensystem-Set 599 Euro, Set für den Einzelhandel 649 Euro

Bondruck über einen zusätzlichen Drucker

Ratenzahlung über bis zu 24 Monate ohne Zusatzkosten ab 90 Euro Bestellwert laut Anbieter

Kartenterminals und Gebühren

SumUp ist als Zahlungsdienstleister gestartet, entsprechend breit ist die Auswahl an Kartenlesern. Die Gebühren fallen je Transaktion an, ein Abo senkt den Satz für Verbraucherkarten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum.

Tap to Pay über die SumUp Business App ohne zusätzliche Hardware

Solo Lite 34 Euro, Solo 79 Euro, Terminal 169 Euro, jeweils ohne Umsatzsteuer

Standardgebühr 1,39 Prozent je Transaktion ohne monatliche Grundgebühr

Zahlungen Plus für 19 Euro im Monat oder 199 Euro im Jahr senkt den Satz für Verbraucherkarten aus dem EWR auf 0,79 Prozent

Für Karten außerhalb des EWR und Premiumkarten gelten 1,39 Prozent, für Onlinezahlungen 2,50 Prozent

Akzeptiert werden unter anderem Visa, Mastercard, American Express, Diners Club, Discover, Apple Pay und Google Pay

Laufzeit und Garantie

Für die Kartenterminals nennt SumUp keine langfristige Vertragsbindung.

Fiskalisierung und Point of Sale

Für die SumUp Kasse gibt der Anbieter an, die TSE-Konformität sicherzustellen. Welcher TSE-Dienst genutzt wird, nennt die Produktseite nicht. Daneben führt SumUp ein Point-of-Sale-System auf iPad-Basis mit eigener Preislogik.

TSE-Konformität laut Anbieter in der SumUp Kasse enthalten

Für das Point-of-Sale-System nennt SumUp eine Cloud-TSE ohne Aufpreis

Point of Sale mit DATEV-Export, Inventurfunktion und Arbeitszeiterfassung laut Produktseite

Lizenzen für Point of Sale laut Anbieter ab 39 Euro im Monat ohne Umsatzsteuer

Den TSE-Dienst und die Umsetzung des DSFinV-K-Exports sollten Sie vor Vertragsabschluss erfragen

Gesetzliche Pflichten

Jede elektronische Kasse braucht seit 1. Januar 2020 eine TSE nach Paragraf 146a AO und ist seit 1. Januar 2025 über ELSTER beim Finanzamt zu melden.

SumUp Kassensystem Erfahrungen richtig einordnen

Wir sammeln keine eigenen Erfahrungsberichte und vergeben keine Noten. Wer Erfahrungen mit dem SumUp Kassensystem liest, sollte prüfen, auf welches Produkt und welchen Stand sich ein Bericht bezieht, denn SumUp führt mit Kassensystem Lite, SumUp Kasse, Kassensystem Plus und Kassensystem Pro mehrere Varianten. Dieselben Prüfpunkte gelten für Erfahrungen mit anderen Systemen wie Lightspeed, Tillhub oder Zettle.

Worauf Sie bei Berichten achten

Was Sie selbst prüfen können

Einen neutralen Überblick über weitere Systeme bietet die Übersicht der Kassensystem Anbieter.

Technische Eckdaten von SumUp

MerkmalAngabe
Cloudbetriebja
Offlinebetriebbeim Point-of-Sale-System laut Anbieter möglich, bei der Kasse nicht dokumentiert
TSE integriertja, laut Anbieter
DATEV-Exportmit Kassensystem Plus oder Zahlungen Plus
Buchhaltungsanbindungim Tarif Kassensystem Plus
Kundendisplayja, 8 Zoll
Kartenzahlungeigene Terminals und Tap to Pay
Mehrere Standortebeim Point-of-Sale-System laut Anbieter ja
Serverstandort Deutschlandnicht dokumentiert

Branchen

Integrationen

Ist SumUp das richtige System für Sie?

Im Preisrechner geben Sie Ihren Bedarf an und erhalten passende Angebote, auch von Alternativen. Kostenlos und unverbindlich.

Fragen zu SumUp

Die Kasse kostet laut Anbieter einzeln 399 Euro, Sets mit Zubehör 549 bis 649 Euro, jeweils ohne Umsatzsteuer. Die Kassensoftware ist im Basistarif kostenlos, Kassensystem Plus kostet 49 Euro im Monat. Hinzu kommen die Gebühren für Kartenzahlungen. Alle Kosten, Preise und Gebühren mit Rechenbeispiel finden Sie im Beitrag SumUp Kassensystem Kosten.

Im Standard 1,39 Prozent je Transaktion. Mit dem Abo Zahlungen Plus für 19 Euro im Monat sinkt der Satz für Verbraucherkarten aus dem EWR auf 0,79 Prozent, für andere Karten bleibt es bei 1,39 Prozent.

SumUp gibt an, die TSE-Konformität sicherzustellen. Für das Point-of-Sale-System nennt der Anbieter eine Cloud-TSE ohne Aufpreis. Lassen Sie sich vor Abschluss bestätigen, welcher TSE-Dienst genutzt wird und wie der DSFinV-K-Export erfolgt.

SumUp nennt Gastronomie, Einzelhandel, Kosmetikstudios und Friseursalons. Tischverwaltung und Küchenfunktionen gehören zum Tarif Kassensystem Plus.

Für die Kartenterminals nennt SumUp keine langfristige Bindung und eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. Zahlungen Plus wird monatlich oder jährlich gebucht. Die Bedingungen für Kassensystem Plus sollten Sie vor Abschluss prüfen.

Ein Tresen-Kassensystem, das laut SumUp Hilfecenter zusammen mit einem SumUp Kartenterminal Bar- und Kartenzahlungen annimmt. Dort kostet es 299 Euro einzeln oder 349 Euro mit Solo Kartenterminal, inklusive Versand und ohne Umsatzsteuer. Ob es noch neu erhältlich ist, klären Sie bitte mit SumUp.

POS Lite ist die internationale Bezeichnung des Geräts, das im deutschen Hilfecenter Kassensystem Lite heißt. Es ist auf einen schlanken Kassiervorgang an der Theke ausgelegt, Tischverwaltung und Reservierung bietet erst das Kassensystem Pro.

Plus ergänzt unter anderem Raumplan, Gänge, mehrere Drucker, QR Order und Pay, Barcodescanner, Kassen- und Bargeldverwaltung, Mitarbeiter-PIN und die DATEV-Integration. Es kostet laut Anbieter 49 Euro im Monat bei zwölf Monaten Laufzeit mit automatischer Verlängerung.

Für Cafés und kleinere Restaurants mit überschaubaren Abläufen ja, vor allem mit Kassensystem Plus. Für große Häuser mit vielen Stationen, Hotelschnittstellen oder Reservierung sollten Sie spezialisierte Gastrokassen im Überblick Kassensystem Gastronomie vergleichen.

Ja, mit Kassensystem Plus oder Zahlungen Plus. Umsätze und Gebühren werden dann täglich als Kassenbucheinträge an DATEV übertragen. Die Kontenzuordnung stimmen Sie am besten mit Ihrem Steuerbüro ab.

Das hängt davon ab, welche Variante und welcher Stand beschrieben wird. Prüfen Sie Datum, Tarif und Branche eines Berichts und testen Sie selbst im Testzeitraum. Wir veröffentlichen keine eigenen Bewertungen.

Passend dazu

Transparenzhinweis

Grundlage dieses Profils sind Anbieterangaben auf sumup.com zu Kasse, Kartenterminals, Point of Sale und Impressum sowie das SumUp Hilfecenter auf help.sumup.com zu Kassensystem Lite, Kassensystem Plus, Kassensystem Pro und DATEV-Integration, Oktober 2026. Angaben mit dem Vermerk Drittquelle stammen nicht vom Anbieter selbst. Die Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass SumUp Partner von Kassensystem Experten ist. Preise ohne Umsatzsteuer und ohne Gewähr, bitte vor Vertragsabschluss beim Anbieter prüfen. Produktbilder stammen vom jeweiligen Anbieter.