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Ein Tablet Kassensystem reicht für die meisten kleinen und mittleren Läden, Cafés und Salons mit ein oder zwei Kassenplätzen und überschaubarem Sortiment. An Grenzen stößt es bei sehr hohem Kundendurchsatz, großen Sortimenten mit vielen Varianten und rauer Umgebung, dort sind stationäre Kassen oder PC-Kassen robuster. Die Kasse besteht aus iPad oder Android-Tablet, Kassensoftware, TSE und Peripherie wie Bondrucker und Kartenterminal.
Das Tablet ist nur der Bildschirm. Erst mit Software, TSE und Peripherie wird daraus eine vollständige Kasse.
iPad oder Android-Tablet in einem festen Ständer, oft drehbar zum Kunden.
App mit Cloud-Anbindung für Artikel, Umsätze und Auswertungen.
Zertifizierte Sicherheitseinrichtung, bei Tablet-Kassen meist als Cloud-TSE.
Bondrucker, Kassenlade, Scanner und Kartenterminal per Kabel, WLAN oder Bluetooth.
Ein Tablet braucht wenig Platz und passt auch auf schmale Theken. Drehbare Ständer zeigen der Kundschaft den Betrag oder erlauben eine Unterschrift, ein zweites Gerät dient bei Bedarf als Kundendisplay.
Weil die Daten in der Cloud liegen, sehen Sie Umsätze auch unterwegs auf dem Smartphone. Viele Anbieter erlauben es, ein vorhandenes iPad weiterzunutzen. Fragen Sie nach, welche Modelle unterstützt werden und wie lange dafür noch Updates kommen.
Tablet-Kassen spielen ihre Stärken dort aus, wo wenig Platz ist und ein schneller, günstiger Start zählt.
Kompakt an der Theke, schnell eingerichtet, mit Kundendisplay.
Mit Scanner und Warenwirtschaft für überschaubare Sortimente.
Kassieren am Empfang, oft verbunden mit Terminbuchung.
Tablet als Kasse, ergänzt um Handhelds für den Service.
Schnelltasten für Getränke und offene Rechnungen.
Behandlungen und Produkte an einem Platz abrechnen.
Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand September 2026, Preise ohne Umsatzsteuer. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.
| Anbieter | Lösung | Angabe laut Quelle |
|---|---|---|
| Lightspeed | Gastronomiekasse K-Series auf iPad und iPhone mit Offlinebetrieb | Preise auf Anfrage beim Anbieter |
| orderbird | orderbird PRO als iPad-Kasse für die Gastronomie mit Funkbonieren und Tischverwaltung | Preise auf Anfrage beim Anbieter |
| REA Card | REA K19 als portables Android-System mit 10,1 Zoll Touchdisplay, Drucker und Scanner | Miete mit 60 Monaten Laufzeit |
| ready2order | readyTab mit 10,1 Zoll Display, Kasse, Drucker und Kartenzahlung in einem Gerät | 649 Euro Gerät, Software ab 35,90 Euro im Monat |
| ready2order | Nutzung auf vorhandenem iPad über die App | Software ab 35,90 Euro im Monat |
| Tillhub | iPad-Kasse mit Epson-Bondrucker und Kundendisplay Livehub | ab 69 Euro im Monat, Drittquelle |
Die Software kostet bei vielen Anbietern einen festen Monatsbetrag. Dazu kommen einmalige Kosten für Hardware und laufende Entgelte für Kartenzahlungen.
Am Tresen steht das iPad in einem festen Ständer mit Diebstahlschutz, Bondrucker und Küchendrucker hängen per LAN oder WLAN am selben Netz. Für den Service kommen Handhelds, ein iPhone oder ein zweites iPad dazu, damit Bestellungen direkt am Tisch erfasst werden. Sichern Sie den Kassenplatz mit einem eigenen WLAN für die Kasse, getrennt vom Gäste-WLAN, und mit einer festen Stromversorgung ab. Mehr zur Ausstattung lesen Sie unter Kassensystem für die Gastronomie und Handheld Kassensystem.
Im Gastraum zählen Tischplan, Gänge, getrennte Rechnungen und die Weitergabe an Küche und Theke. Laut Anbieterangaben läuft orderbird PRO als iPad-Kasse mit Tischverwaltung und Funkbonieren, Lightspeed bietet seine Gastronomiekasse auf iPad und iPhone an, gastronovi läuft unter anderem unter iOS. Lassen Sie sich im Test zeigen, wie ein voller Abend mit Storno, Splitten und Trinkgeld abläuft.
Im Laden besteht der Kassenplatz aus iPad im Ständer, Barcodescanner per Bluetooth oder USB, Bondrucker, Kassenlade am Drucker und Kartenterminal, auf Wunsch mit Kundendisplay. Das reicht für Boutiquen, Fachgeschäfte und Hofläden gut aus. Grenzen zeigen sich bei sehr vielen Artikeln mit Größen und Farben, bei Etikettendruck in großen Mengen und bei mehreren Kassen in Stoßzeiten. Passende Lösungen finden Sie unter Kassensystem für den Einzelhandel und Kassensystem mit Scanner.
Mit einer angebundenen Warenwirtschaft bucht jeder Verkauf den Bestand ab. Für die Inventur zählen Sie mit Scanner oder Kamera, Abweichungen werden direkt korrigiert. Mindestbestände zeigen, wann nachbestellt werden sollte. Laut Anbieterangaben bieten etwa Lightspeed und Tillhub eine Warenwirtschaft über mehrere Standorte, bei anderen Anbietern ist sie ein Zusatzmodul. Prüfen Sie, ob Lieferanten, Einkaufspreise und Bestellungen im System gepflegt werden können.
Einige Anbieter verlangen für die Kassen-App auf dem iPad keine Monatsgebühr. Kostenlos ist das Kassensystem damit trotzdem nicht, denn TSE, Hardware, Kartenzahlungen und Zusatzfunktionen werden getrennt berechnet. Die Tabelle zeigt Beispiele. Angaben laut Anbieter, Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer, Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.
| Anbieter | Kostenloser Teil | Was zusätzlich kostet |
|---|---|---|
| helloCash | Tarif Gratis für 0 Euro im Monat, Browserkasse auch auf dem iPad | TSE für Deutschland 199 Euro im Jahr, DATEV-Schnittstelle und Lager erst ab Tarif Premium |
| SumUp | Kassensoftware im Basistarif für 0 Euro im Monat, Point of Sale auf dem iPad | Gebühren je Kartenzahlung, Hardware, Tischverwaltung und Küchenfunktionen im Tarif Kassensystem Plus |
| Zettle | Kassen-App ohne Monatsgebühr, Cloud-TSE ohne Monatsgebühr | PayPal Reader ab 29 Euro für Neukunden, Gebühren je Kartenzahlung |
Für Android-Tablets gilt dasselbe, helloCash läuft im Browser und Zettle als App auch unter Android. Mit diesen Posten sollten Sie rechnen. Ausführlich vergleichen wir das im Beitrag kostenloses Kassensystem und unter Kassensoftware kostenlos.
Verbreitete Kassen-Apps für das iPad kommen unter anderem von Lightspeed, orderbird, ready2order, SumUp, Tillhub und Zettle. ready2order erlaubt laut Anbieter die Nutzung eines vorhandenen iPads, Tillhub bietet eine iPad-Kasse mit Peripherie und Kundendisplay. Entscheidend sind weniger die Namen als die Funktionen, die Sie jeden Tag brauchen.
Apple stellt mit Tap to Pay on iPhone die Kartenannahme am iPhone bereit, die Kassensoftware selbst kommt von Kassenanbietern. Welche Apple-Geräte unterstützt werden, zeigt die Übersicht. Angaben laut Anbieter, Stand Oktober 2026, Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.
| Anbieter | Apple-Geräte laut Anbieter | Ausrichtung |
|---|---|---|
| gastronovi | Läuft unter iOS und macOS sowie im Browser | Gastronomie und Hotelgastronomie |
| helloCash | Browserkasse auf iPhone, iPad und Mac | Dienstleistung, Einzelhandel, Gastronomie im Tarif Gastro |
| Lightspeed | Gastronomie auf iPad und iPhone, Tap to Pay on iPhone | Gastronomie und Einzelhandel in getrennten Produktlinien |
| orderbird | orderbird PRO auf dem iPad | Gastronomie |
| ready2order | Software unter iOS und macOS, vorhandenes iPad nutzbar | Kleine Betriebe in Gastronomie, Handel und Dienstleistung |
| Tillhub | iPad-Kasse mit Peripherie und Kundendisplay | Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie |
Bevor Sie ein neues Gerät kaufen, fragen Sie den Anbieter, ob Ihr vorhandenes Tablet unterstützt wird und wie lange noch Updates dafür kommen.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Ja, wenn eine zertifizierte TSE angebunden ist, die Daten GoBD-konform gespeichert werden, Belege ausgegeben werden und die Kasse beim Finanzamt gemeldet ist. Seriöse Anbieter liefern die TSE meist als Cloud-TSE mit.
Bei vielen Anbietern ja. ready2order etwa erlaubt laut Anbieterangabe die Nutzung eines vorhandenen iPads über die App. Prüfen Sie Modell und Betriebssystemversion.
Die Software kostet bei vielen Anbietern etwa 30 bis 70 Euro im Monat. Dazu kommen Tablet, Ständer, Drucker, Kassenlade und gegebenenfalls Einrichtung. Wer ein Tablet hat, startet entsprechend günstiger.
Das hängt vom System ab. Manche Tablet-Kassen arbeiten offline weiter und synchronisieren später, bei anderen ist der Offlinebetrieb eingeschränkt oder nicht dokumentiert.
Beides ist möglich, entscheidend ist die Kassensoftware. Manche Anbieter setzen nur auf Apple-Geräte, andere unterstützen Android oder liefern eigene Tablets. Wählen Sie zuerst die Software, dann das Gerät.
Ja. Seit dem 1. Januar 2025 ist jede elektronische Kasse über ELSTER zu melden, neue Kassen innerhalb eines Monats nach Anschaffung.
Für kleine Betriebe oft ja. In größeren Restaurants ergänzen Handhelds für den Service und ein Küchenmonitor oder Küchendrucker die Tablet-Kasse.
Ja, einige Anbieter verlangen für die Kassen-App keine Monatsgebühr, etwa helloCash im Tarif Gratis, SumUp im Basistarif oder Zettle. Kosten entstehen trotzdem für TSE, Hardware, Kartenzahlungen und Zusatzfunktionen. Rechnen Sie deshalb immer die Gesamtkosten über ein Jahr.
Typisch sind Tablet und Ständer, Bondrucker und Kassenlade, Kartenterminal mit Gebühren je Zahlung, die TSE, sofern sie nicht enthalten ist, sowie Module wie Tischplan oder DATEV-Export.
Achten Sie auf Tischplan, Gänge, getrennte Rechnungen, Küchendrucker oder Küchenmonitor und Handhelds. Laut Anbieterangaben sind etwa gastronovi, Lightspeed und orderbird auf die Gastronomie ausgerichtet. Testen Sie die App mit einem typischen Abend.
Bei einigen Anbietern ja. ready2order und gastronovi nennen macOS, helloCash läuft im Browser auch auf dem Mac. Prüfen Sie, ob Drucker und Kartenterminal am Mac unterstützt werden.
Für Vereinsfeste und Vereinsheime oft ja, weil die Kasse schnell aufgebaut ist und Umsätze zentral sichtbar sind. Wichtig sind Offlinebetrieb, einfache Bedienung für wechselnde Helfer und eine TSE. Mehr dazu unter Kassensystem für Vereine.
Tablet-Kasse mit offenem Preisverzeichnis.
iPad-Kasse mit Zahlungen über Unzer.
Kompakte Kasse an der Theke.
Kassieren und Termine verbinden.
Scanner und Warenwirtschaft.
Wie die Cloud hinter der Tablet-Kasse arbeitet.
Betrag und Bon für die Kundschaft anzeigen.
Kassieren am Tisch und unterwegs.
Welche Bausteine Sie brauchen.
Geräte- und Preisangaben beruhen auf Anbieterangaben und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand September und Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer. Die Nennung eines Anbieters ist keine Empfehlung, die Reihenfolge ist alphabetisch.