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Ein Handheld Kassensystem besteht aus kleinen, mobilen Geräten, mit denen das Serviceteam Bestellungen direkt am Tisch aufnimmt. Die Bestellung geht sofort an Küche und Theke, je nach Gerät wird auch gleich kassiert und der Beleg ausgegeben. Hier erfahren Sie, welche Gerätearten es gibt, wofür Orderman steht und worauf es im Alltag ankommt.
Unter dem Begriff Handheld laufen sehr unterschiedliche Geräte. Entscheidend ist, was das Gerät am Tisch leisten soll.
Ein handelsübliches Smartphone mit der App des Kassenanbieters. Günstig und vertraut, aber weniger robust.
Speziell für Service und Lager gebaute Geräte mit langer Akkulaufzeit, Sturzschutz und oft eingebautem Scanner.
Geräte mit eingebautem Bondrucker geben den Beleg direkt am Tisch aus. Teilweise ist auch die Kartenzahlung integriert.
Das Handheld nimmt die Bestellung auf, ein mobiles Kartenterminal oder SoftPOS übernimmt die Zahlung am Tisch.
Mit dem Handheld tippt die Servicekraft die Bestellung direkt am Tisch ein. Getränke erscheinen an der Theke, Speisen auf dem Küchenmonitor oder am Küchendrucker. Der Weg zur Kasse entfällt, das spart Zeit und Wege, besonders auf großen Terrassen.
Beim Bezahlen kann der Gast am Tisch per Karte zahlen. Auch hier gilt die Belegausgabepflicht seit dem 1. Januar 2020, der Beleg kann gedruckt oder digital ausgegeben werden. Jede elektronische Kasse und damit auch die mobile Erfassung muss nach Paragraf 146a AO über eine zertifizierte TSE abgesichert sein.
Handhelds lohnen sich, wo Wege lang sind und viele Bestellungen gleichzeitig laufen.
Bestellung am Tisch, Gerichte direkt an die passende Station.
Bestellungen im vollen Gastraum ohne Gang zum Tresen.
Terrassenservice mit Zahlung am Tisch.
Restaurant, Lounge und Poolbar mit einem Gerät.
Schneller Service an mehreren Bars und im VIP-Bereich.
Mobile Kasse für Feste und Veranstaltungen.
Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand September 2026, Preise ohne Umsatzsteuer. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.
| Anbieter | Angabe laut Anbieterprofil |
|---|---|
| Lightspeed | Modul Tableside in der Modulliste des Anbieters |
| REA Card | REA K19 als portables Android-System mit 10,1 Zoll Touchdisplay, integriertem Drucker sowie Barcode- und QR-Scanner, Akku für einen Arbeitstag |
| Tillhub | Gerät mit Kasse, Kartenleser, Scanner und Drucker, laut Anbieter eine 4-in-1-Lösung für den Einsatz ohne feste Kassenstation |
Ein Handheld ist nur so gut wie seine Verbindung. Prüfen Sie die Abdeckung im gesamten Gastraum, auf der Terrasse und im Keller.
| Verbindung | Vorteil | Worauf achten |
|---|---|---|
| WLAN | Meist vorhanden, günstig | Abdeckung im Außenbereich, Zugangspunkte ergänzen |
| Mobilfunk | Unabhängig vom eigenen Netz | Empfang vor Ort und Kosten für SIM-Karten |
| Eigenes Funknetz | Speziell für große Flächen ausgelegt | Zusätzliche Infrastruktur, nur bei passenden Systemen |
Handhelds arbeiten fast immer mit der App oder Software des jeweiligen Kassenanbieters.
Orderman stellt laut Fachhandel seit 1994 Handhelds für die Gastronomie her, heute wird die Marke als NCR Orderman vertrieben. Aktuelles Modell ist laut Fachhändlern der Orderman 10, ältere Geräte wie OM5 und OM7 sind dort weiterhin kompatibel. Die Geräte funken über eine Basisstation, ein Fachhändler nennt bis zu acht Geräte je Basisstation. Orderman arbeitet nicht allein, sondern mit Kassensystemen, die das Gerät unterstützen, meist als Teil einer PC-Kasse vom Fachhändler.
Viele Cloudkassen setzen auf Smartphones oder Android-Handgeräte statt auf eigene Funktechnik. Laut Anbieterangaben bietet Lightspeed das Modul Tableside, REA Card das portable K19 mit Drucker und Scanner und Tillhub ein Kompaktgerät mit Kasse, Kartenleser, Scanner und Drucker. Mehr dazu unter mobiles Kassensystem und Restaurant Kassensystem.
Laufen Sie vor dem Kauf mit einem Smartphone durch alle Bereiche und prüfen Sie das WLAN. Schwache Stellen lassen sich mit zusätzlichen Zugangspunkten beheben, bevor das Team mit den Geräten arbeitet.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Ein Handheld ist ein mobiles Eingabegerät für das Serviceteam. Bestellungen werden am Tisch aufgenommen und direkt an Küche und Theke geschickt.
Bei vielen Kassensystemen ja, über die App des Anbieters. Für den täglichen Einsatz sind eine Schutzhülle und ein guter Akku wichtig.
Jede elektronische Kasse muss nach Paragraf 146a AO über eine zertifizierte TSE abgesichert sein. Bei Handhelds läuft das meist über die TSE des Kassensystems, etwa eine Cloud-TSE. Wie das bei Ihrem System gelöst ist, klärt der Anbieter.
Entweder über einen mobilen Drucker oder ein Handheld mit eingebautem Drucker, oder digital, etwa per QR-Code. Die Belegausgabepflicht gilt auch am Tisch.
Ja, mit einem mobilen Kartenterminal, einem Handheld mit Kartenleser oder per SoftPOS, je nachdem, was Ihr Kassensystem unterstützt.
Manche Systeme speichern Bestellungen zwischen und senden sie später, andere brauchen eine durchgehende Verbindung. Fragen Sie nach dem Offlinebetrieb.
Seit dem 1. Januar 2025 ist jede elektronische Kasse über ELSTER zu melden. Ob ein Handheld als eigene Kasse gilt, hängt vom System ab. Klären Sie das mit Ihrem Anbieter und Ihrem Steuerbüro.
Mit Kassensystemen, die Orderman ausdrücklich unterstützen, meist PC-Kassen aus dem Fachhandel. Fragen Sie Ihren Anbieter nach dem unterstützten Modell und der Funkbasis.
Ja, viele Anbieter nutzen Smartphones oder Android-Handgeräte im WLAN oder Mobilfunk, teils mit eingebautem Drucker und Kartenleser.
Kassensystem mit Modul Tableside.
Portables Android-System mit Drucker.
Mobile 4-in-1-Lösung laut Anbieter.
Bestellung am Tisch, direkt in die Küche.
Service im vollen Gastraum.
Restaurant und Poolbar mit einem Gerät.
Mehrere Bars mobil bedienen.
Kassieren ohne feste Station.
Bestellungen vom Handheld in der Küche anzeigen.
Kartenzahlung direkt auf dem Smartphone.
Was bei Trinkgeld am Tisch gilt.
Rechtliche Angaben nach Paragraf 146a AO und Belegausgabepflicht seit 2020, Meldung über ELSTER seit 2025. Geräteangaben aus unseren Anbieterprofilen, Stand Oktober 2026. Die Nennung eines Anbieters ist keine Empfehlung und keine Rangfolge.