Startseite » Kassensystem Vergleich » Kassensystem Wissen » SumUp Kassensystem Preis, alle Kosten und Gebühren im Überblick
Der Preis für das SumUp Kassensystem setzt sich aus drei Bausteinen zusammen. Sie kaufen die Hardware einmalig, die SumUp Kasse kostet laut Hersteller 399 Euro ohne Umsatzsteuer. Die Kassensoftware gibt es im Basistarif für 0 Euro im Monat oder als Kassensystem Plus für 49 Euro im Monat ohne Umsatzsteuer, dazu kommen je Kartenzahlung 1,39 Prozent oder mit Zahlungen Plus 0,79 Prozent Gebühr. Alle Angaben stammen von sumup.com, Stand Oktober 2026.
Wer nach dem SumUp Kassensystem Preis sucht, findet zunächst den Hardwarepreis der Kasse. Für die echte Kalkulation zählen aber drei Kostenarten. Erstens die Geräte, die Sie einmalig kaufen. Zweitens die monatlichen Tarife für Software und Zahlungen, die je nach Funktionsbedarf anfallen. Drittens die Transaktionsgebühren, die mit jedem Kartenumsatz steigen. Ein vollständiges Profil des Anbieters mit Funktionen, Stärken und Grenzen finden Sie auf unserer Seite SumUp Kassensystem im Profil.
SumUp wirbt damit, dass keine Einrichtungsgebühren, keine Hardwaremiete und kein monatlicher Mindestumsatz anfallen. Für Kartenterminals gilt laut Anbieter eine 30 Tage Geld zurück Garantie nach Erhalt der Ware. Bestellungen über 90 Euro lassen sich laut SumUp ohne Zusatzkosten in 24 Monatsraten aufteilen. Damit unterscheidet sich das Modell deutlich von Mietkassen, bei denen Hardware und Software in einer festen Monatsrate stecken.
Die SumUp Kasse ist ein stationäres Gerät mit zwei Touchscreens, einem Händlerdisplay mit 13,3 Zoll und einem Kundendisplay mit 8 Zoll. Wer zusätzlich Drucker, Kassenlade oder Scanner braucht, kann laut Hersteller ein Set wählen. Für mobile Kartenzahlung ohne Kasse bietet SumUp eigene Kartenterminals an. Alle Preise in der Tabelle sind Herstellerangaben ohne Umsatzsteuer.
| Gerät oder Set | Inhalt laut SumUp | Preis ohne USt | Preis mit USt |
|---|---|---|---|
| SumUp Kasse | Kasse mit Händler und Kundendisplay | 399 Euro | 474,81 Euro |
| Starter Kit | Kasse mit zwei Bildschirmen und Bondrucker | 549 Euro | 653,31 Euro |
| Komplettes Kassensystem Set | Kasse, Bondrucker und Kassenschublade | 599 Euro | 712,81 Euro |
| Kassensystem Set für Einzelhandel | Kasse, Bondrucker, Kassenschublade und Barcodescanner | 649 Euro | 772,31 Euro |
| Solo Lite | Kartenterminal | 34 Euro | nicht ausgewiesen |
| Solo | Kartenterminal | 79 Euro | nicht ausgewiesen |
| Terminal | Kartenterminal | 169 Euro | nicht ausgewiesen |
| Tap to Pay | Kartenzahlung per Smartphone | 0 Euro | 0 Euro |
Die Bruttopreise der Kasse und der Sets weist SumUp selbst aus, bei den Kartenterminals nennt der Shop den Nettopreis mit dem Hinweis zuzüglich Mehrwertsteuer. Wenn Sie Zubehör wie Bondrucker oder eine Kassenlade separat beschaffen möchten, lohnt der Preisvergleich mit dem Set. Der Aufpreis vom einzelnen Gerät zum Starter Kit liegt bei 150 Euro ohne Umsatzsteuer.
Die SumUp Kassensystem Gebühren im Monat hängen davon ab, welche Abos Sie zubuchen. Die Kassensoftware im Basistarif kostet 0 Euro im Monat. Kassensystem Plus kostet 49 Euro im Monat und schaltet laut SumUp erweiterte Funktionen frei, etwa das Scannen von Barcodes sowie Tischverwaltung und Küchenfunktionen für die Gastronomie. Wer viel mit Karte kassiert, kann Zahlungen Plus für 19 Euro im Monat buchen und zahlt dann einen niedrigeren Satz je Transaktion.
SumUp kennzeichnet die Umsatzsteuer je Posten unterschiedlich. Kasse, Sets, Kartenterminals, Kassensystem Plus und Rechnungen Plus sind Nettopreise. Das Geschäftskonto Plus ist ein Bruttopreis. Bei Zahlungen Plus und bei den Transaktionsgebühren nennt die Preisseite keinen Hinweis zur Umsatzsteuer. Fragen Sie im Zweifel beim Anbieter nach und klären Sie den Vorsteuerabzug mit Ihrem Steuerbüro.
Der größte variable Posten beim SumUp Kassensystem sind die Kartengebühren. Im Standardmodell zahlen Sie 1,39 Prozent je Transaktion, ohne Monatsgebühr und ohne Mindestumsatz. Mit Zahlungen Plus sinkt der Satz auf 0,79 Prozent, dafür kommen 19 Euro im Monat hinzu, und SumUp setzt einen Kartenumsatz von mindestens 3.500 Euro im Monat voraus. Ab 10.000 Euro Monatsumsatz bietet SumUp individuelle Sätze mit eigener Ansprechperson an.
Rechnerisch lohnt Zahlungen Plus, sobald die Ersparnis von 0,6 Prozentpunkten die Monatsgebühr übersteigt. Das ist ab gut 3.167 Euro Kartenumsatz der Fall, also praktisch ab dem geforderten Mindestumsatz. Wie Kartengebühren allgemein aufgebaut sind und welche Begriffe in Angeboten auftauchen, erklärt unser Artikel Kartenzahlung Gebühren im Handel und in der Gastronomie.
Ein Café kauft das Starter Kit und nimmt im Monat 6.000 Euro mit Karte ein. Es nutzt die Tischverwaltung und bucht deshalb Kassensystem Plus. Die folgende Rechnung zeigt das erste Jahr mit beiden Zahlungsmodellen. Alle Werte ohne Umsatzsteuer, auf Grundlage der Herstellerangaben vom Oktober 2026.
| Posten | Standardmodell | Mit Zahlungen Plus |
|---|---|---|
| Starter Kit einmalig | 549 Euro | 549 Euro |
| Kassensystem Plus, zwölf Monate | 588 Euro | 588 Euro |
| Zahlungen Plus, zwölf Monate | 0 Euro | 228 Euro |
| Kartengebühren bei 72.000 Euro im Jahr | 1.000,80 Euro | 568,80 Euro |
| Summe erstes Jahr | 2.137,80 Euro | 1.933,80 Euro |
Ab dem zweiten Jahr entfällt die Hardware, dann bleiben im Beispiel 1.588,80 Euro im Standardmodell und 1.384,80 Euro mit Zahlungen Plus. Ohne Tischverwaltung im Basistarif sinken die Kosten jeweils um 588 Euro im Jahr. Für Ihre eigene Rechnung mit mehreren Anbietern nutzen Sie am besten den Preisrechner.
Vergleichen Sie SumUp mit weiteren Anbietern und erhalten Sie passende Angebote für Ihren Betrieb.
Ein reiner Preisvergleich führt oft in die Irre, weil Anbieter ihre Kosten unterschiedlich verteilen. Manche verlangen keine Softwaregebühr und verdienen an der Kartenzahlung, andere berechnen ein Abo und eine separate TSE. Die Tabelle zeigt die Kostenarten laut unseren Anbieterprofilen, alphabetisch und ohne Wertung. Preise sind Herstellerangaben ohne Umsatzsteuer mit dem jeweils genannten Stand.
| Anbieter | Software im Monat | TSE | Laufzeit laut Anbieter |
|---|---|---|---|
| helloCash | Tarif Gratis 0 Euro | 199 Euro im Jahr, Stand Oktober 2026 | Tarife jederzeit kündbar, TSE ein Jahr |
| orderbird | PRO Paket S 99,90 Euro mit orderbird Kartenzahlung, Stand Oktober 2026 | In PRO enthalten | PRO zwölf Monate |
| ready2order | 35,90 Euro im Jahresabo, Stand September 2026 | 15,90 Euro im Monat | Jahresabo oder Monatstarif |
| SumUp | 0 Euro, Plus 49 Euro, Stand Oktober 2026 | Laut Anbieter in der Kasse enthalten | Keine langfristige Bindung bei Terminals |
| Tillhub | POS Go ab 30 Euro, Stand September 2026 | Im Preis enthalten | Nicht dokumentiert |
| Zettle | Kassen App ohne Monatsgebühr, Stand Oktober 2026 | Cloud TSE ohne Monatsgebühr | Keine langfristige Bindung |
Die Profile mit allen Details finden Sie unter helloCash, ready2order und Zettle. Eine allgemeine Einordnung aller Kostenblöcke liefert unser Ratgeber Kassensystem Kosten.
SumUp richtet sich laut eigenen Angaben an kleine Betriebe in Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistung. Das Preismodell passt vor allem, wenn Sie keine laufende Softwaregebühr möchten und ohnehin mit SumUp Karten akzeptieren. In der Gastronomie brauchen Sie für Tischverwaltung und Küchenfunktionen allerdings Kassensystem Plus, dann ist das Modell nicht mehr kostenlos. Für Läden mit Barcodes gilt das ebenso, hier hilft der Blick auf unsere Seite für den Einzelhandel. Dienstleister wie ein Friseur kommen oft mit dem Basistarif aus.
Der SumUp Kassensystem Preis ist transparent, aber nicht mit einer Zahl erledigt. Die Kasse kostet einmalig 399 Euro, die Software im Basistarif nichts, und die eigentlichen laufenden Kosten entstehen über die Kartengebühren und gegebenenfalls über Kassensystem Plus. Wer viel mit Karte kassiert oder Gastronomiefunktionen braucht, sollte beide Abos in die Rechnung aufnehmen und das Ergebnis mit anderen Anbietern vergleichen.
Die SumUp Kasse kostet laut Hersteller einmalig 399 Euro ohne Umsatzsteuer. Die Kassensoftware ist im Basistarif kostenlos, Kassensystem Plus kostet 49 Euro im Monat ohne Umsatzsteuer. Dazu kommen 1,39 Prozent Gebühr je Kartenzahlung, Stand Oktober 2026.
Im Basistarif fällt keine Monatsgebühr an. Optional kommen Kassensystem Plus für 49 Euro, Zahlungen Plus für 19 Euro, Rechnungen Plus für 10 Euro oder Geschäftskonto Plus für 25 Euro hinzu.
Kassensystem Plus kostet laut SumUp 49 Euro im Monat zuzüglich Umsatzsteuer. Es schaltet erweiterte Funktionen frei, etwa Barcodescanner, Tischverwaltung und Küchenfunktionen.
Kasse, Sets, Kartenterminals, Kassensystem Plus und Rechnungen Plus nennt SumUp ohne Umsatzsteuer. Das Geschäftskonto Plus ist inklusive Umsatzsteuer angegeben. Bei Zahlungen Plus und den Transaktionsgebühren fehlt ein Hinweis.
Im Standardmodell 1,39 Prozent je Transaktion. Mit dem Abo Zahlungen Plus für 19 Euro im Monat sind es 0,79 Prozent, vorausgesetzt Sie setzen mindestens 3.500 Euro im Monat mit Karte um.
SumUp beschreibt die Kasse als TSE konform und nennt keinen Aufpreis. Welcher TSE Dienst genutzt wird, gibt der Anbieter nicht an. Mehr zur Pflicht lesen Sie im Artikel TSE im Kassensystem.
Das hängt von Ihrem Umsatz ab. Manche Anbieter verzichten auf Softwaregebühren, andere bieten günstigere Kartensätze gegen ein Abo. Vergleichen Sie Gesamtkosten über mehrere Jahre im Preisrechner.
Die Spanne ist groß. Laut unseren Anbieterprofilen reichen die Softwarepreise von 0 Euro bis 99,90 Euro im Monat, je nach TSE, Kartenzahlung und Laufzeit. Eine Übersicht bietet der Ratgeber Kassensystem Kosten.
Laut SumUp lassen sich Bestellungen über 90 Euro ohne Zusatzkosten auf 24 Monatsraten verteilen. Prüfen Sie die Bedingungen vor der Bestellung direkt beim Anbieter.
Geben Sie Ihren Bedarf an und erhalten Sie kostenlos Angebote passender Anbieter.
Funktionen, Stärken und Grenzen des Anbieters im Überblick.
Was Anschaffung, TSE und laufende Gebühren in der Gastronomie kosten.
Wo Gratisangebote im Betrieb an ihre Grenzen stoßen.
Welche Terminals es gibt und worauf Sie achten sollten.