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Kassensystem Kosten 2026, womit Betriebe wirklich rechnen müssen

Inhalt

Was ein Kassensystem kostet, lässt sich nicht an einem Monatspreis ablesen. Software, Hardware, TSE, Einrichtung und Gebühren für Kartenzahlungen ergeben zusammen die echten Kosten. Dieser Beitrag zeigt die einzelnen Kostenblöcke, nennt belegte Preise ausgewählter Anbieter und erklärt, wie Sie Angebote fair vergleichen.

Das Wichtigste in Kürze

Die Kostenblöcke im Überblick

Damit Angebote vergleichbar werden, sollten Sie jedes Angebot in dieselben Bausteine zerlegen. Die Spannen sind Erfahrungswerte aus dem Markt und dienen der Orientierung.

KostenblockAbrechnungTypische Spanne
Kassensoftwaremonatlich je Kasseetwa 30 bis 120 Euro, je nach Modulen
Hardwareeinmalig oder Mieteeinige hundert bis mehrere tausend Euro
TSEim Paket, monatlich oder einmaligoft im Abo enthalten oder als Zusatzpaket
Einrichtung und Schulungeinmaligvon kostenlos bis mehrere hundert Euro
Kartenzahlungje Transaktionetwa 1 bis 2 Prozent je nach Karte und Anbieter
Zusatzmodulemonatlichetwa 5 bis 50 Euro je Modul

Alle Werte ohne Umsatzsteuer. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.

Belegte Preise ausgewählter Anbieter

Nur wenige Anbieter veröffentlichen vollständige Preise. Die folgenden Angaben stammen aus unseren Anbieterprofilen, Stand September 2026, ohne Umsatzsteuer.

AnbieterSoftwareTSEEinmaligKartenzahlung
Lightspeed69, 119 oder 349 Euro im Monat im Jahresvertrag, DrittquelleCloud-TSE über fiskalynicht veröffentlichtDebitkarte 0,9 Prozent plus 0,10 Euro, Kreditkarte 1,9 Prozent plus 0,10 Euro
ready2order35,90 Euro im Monat im Jahresabo15,90 Euro im Monat99 Euro Aktivierung je Gerät1,23 Prozent ohne Grundgebühr
Smartkasse2439 Euro im Monat, Module 9 und 24 EuroCloud-TSEEinrichtung laut Anbieter im Preis enthaltennicht dokumentiert
TillhubPOS Go ab 30 Euro im Monat, iPad-System ab 69 Euro laut Drittquellebeim POS Go enthaltennicht dokumentiertkein Satz vom Anbieter veröffentlicht

Kaufen, mieten oder Abo

Die meisten modernen Kassen werden heute als Cloud-Abo angeboten. Die Hardware können Sie je nach Anbieter kaufen oder mieten.

Kauf

Höhere Einmalkosten für Hardware und gegebenenfalls Lizenz, dafür geringere laufende Kosten. Updates und gesetzliche Anpassungen müssen trotzdem abgesichert sein.

Miete und Abo

Niedriger Einstieg und planbare Monatskosten. Software, Updates und oft die TSE sind enthalten. Über die Laufzeit kann es teurer werden als ein Kauf.

Gibt es Kassensysteme ohne monatliche Kosten?

Nur eingeschränkt. Auch bei einer gekauften Kasse fallen laufende Kosten an, etwa für den Tausch der TSE nach Ablauf des Zertifikats, für gesetzliche Updates und für jede Kartenzahlung. Wirklich niedrige laufende Kosten haben meist nur sehr einfache Registrierkassen mit begrenztem Funktionsumfang.

Beispielrechnung für einen kleinen Betrieb

Ein Café mit einer Kasse, Software 35,90 Euro und TSE 15,90 Euro im Monat zahlt allein dafür rund 622 Euro im Jahr. Bei 8.000 Euro Kartenumsatz im Monat und 1,23 Prozent Gebühr kommen etwa 98 Euro im Monat hinzu, also rund 1.180 Euro im Jahr. Die Zahlungsgebühren sind in diesem Beispiel also fast doppelt so hoch wie Software und TSE zusammen.

Was die Rechnung zeigt

Wer Angebote nur nach dem Monatspreis der Software vergleicht, übersieht oft den größten Posten. Rechnen Sie immer mit Ihrem eigenen Kartenumsatz.

Echte Angebote statt Schätzungen

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So vergleichen Sie Angebote fair

Häufige Fragen

Für die Software verlangen viele Cloud-Anbieter etwa 30 bis 120 Euro im Monat je Kasse, abhängig von Modulen und Branche. Dazu kommen gegebenenfalls TSE, Zusatzmodule und Gebühren für Kartenzahlungen.

Das reicht von wenigen hundert Euro für ein mobiles Gerät oder ein Tablet mit Drucker bis zu mehreren tausend Euro für stationäre Kassen mit Peripherie in mehreren Bereichen.

Kassensysteme sind betriebliche Ausgaben. Laufende Kosten wie Abos sind direkt absetzbar, Hardware wird je nach Wert sofort oder über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Klären Sie die Details mit Ihrem Steuerbüro.

Viele Anbieter kalkulieren je nach Branche, Kassenzahl und Hardware individuell. Umso wichtiger ist es, mehrere Angebote einzuholen und nach denselben Bausteinen zu vergleichen.

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