Startseite » Kassensystem Vergleich » Kassensysteme nach Branche » Kassensysteme für Kneipen 2026, 6 Anbieter im Vergleich
Ein Kassensystem für die Kneipe muss vor allem den Deckel beherrschen. Stammgäste trinken mehrere Runden, Tische zahlen gemeinsam oder getrennt, am Tresen geht es schnell, und am Abend soll der Getränkebestand stimmen. Wir vergleichen sechs Anbieter, die Bars oder die Gastronomie ansprechen, mit belegten Funktionen und typischen Kneipenprofilen.
Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung. Die zweite Spalte zeigt, ob der Anbieter Kneipen oder Bars selbst als Zielgruppe nennt.
| Anbieter | Für Kneipen oder Bars ausgewiesen | Einstieg laut Anbieter | TSE | Support |
|---|---|---|---|---|
| Lightspeed | ja, ausdrücklich | Gastronomiepaket Basic 89 Euro im Monat laut Preisseite des Anbieters, Hinweis zur USt fehlt, Stand Oktober 2026 | Cloud-TSE über fiskaly, DSFinV-K-Export im Back Office | Rund um die Uhr an sieben Tagen, auch auf Deutsch, kostenfreie Rufnummern für Deutschland und Österreich |
| orderbird | ja, ausdrücklich | PRO Paket S 99,90 Euro im Monat mit orderbird-Kartenzahlung bei zwölf Monaten Laufzeit, Herstellerangabe ohne USt, Stand Oktober 2026 | Zertifizierte Online-TSE, in allen PRO-Paketen enthalten | Support rund um die Uhr in den PRO-Paketen |
| ready2order | nicht ausdrücklich | Kassensystem-Abo 35,90 Euro im Monat im Jahresabo plus TSE-Paket 15,90 Euro, zusammen 51,80 Euro, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE als kostenpflichtiges Zusatzpaket, laut Drittquelle über fiskaly | Kostenloser Telefonsupport täglich 8 bis 22 Uhr, dazu Chat und Kontaktformular |
| Smartkasse24 | ja, ausdrücklich | Basistarif 39 Euro im Monat, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE ohne zusätzliche Hardware | Telefon und WhatsApp, Servicezeiten nicht veröffentlicht |
| Tillhub | ja, ausdrücklich | POS Go ab 30 Euro im Monat inklusive TSE, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE von fiskaly, Server in Deutschland | Telefonsupport an sieben Tagen, am Wochenende 9 bis 18 Uhr, Werktagszeiten nicht dokumentiert |
| Vectron | nicht ausdrücklich | Preis auf Anfrage | Zertifizierte TSE nach KassenSichV über den Fachhandel, Typ und Preis beim Händler | Installation, Schulung und Support über den Fachhändler, Zeiten nicht dokumentiert |
Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer nach Anbieterangaben. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.
Welche branchentypischen Funktionen die Anbieter nach eigenen Angaben mitbringen. Nicht dokumentiert heißt, dass wir dazu keine belastbare Angabe gefunden haben.
| Anbieter | Tischplan | Bestellung per Handheld | Rechnung teilen | Umsatz je Mitarbeiter | Warenwirtschaft | DATEV-Export |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lightspeed | nicht dokumentiert | ja | ja | ja | ja | ja |
| orderbird | ja | ja | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja |
| ready2order | Zusatzmodul | Zusatzmodul | Zusatzmodul | nicht dokumentiert | ja | ja |
| Smartkasse24 | Zusatzmodul | ja | Zusatzmodul | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja |
| Tillhub | nicht dokumentiert | ja | nicht dokumentiert | ja | ja | ja |
| Vectron | nicht dokumentiert | ja | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | über Partner | ja |
Da kein Anbieter Kneipen wörtlich nennt, haben wir vier Anbieter mit ausdrücklichem Barbezug und zwei Gastronomieanbieter mit passenden Funktionen für Tresen und Deckel ausgewählt.
Ein Tresen, wenige Tische, viele Runden auf Deckel. Wichtig sind schnelle Getränketasten, offene Deckel und niedrige Fixkosten.
Passende Kandidaten orderbird, ready2order, Smartkasse24
Service an den Tischen drinnen und draußen, Runden werden per Handheld boniert, die Verbindung im Garten ist schwach. Gefragt sind Handhelds und Offlinebetrieb.
Passende Kandidaten Lightspeed, Smartkasse24, Tillhub
Neben Getränken laufen Speisen mit 7 Prozent, Bons gehen an die Küche, Bestand und Einkauf sollen stimmen.
Passende Kandidaten Lightspeed, ready2order, Vectron
Was die Systeme im Alltag eines Betriebs leisten, wo ihre Stärken liegen und wo Sie genauer hinsehen sollten.
Lightspeed nennt Bars ausdrücklich und eignet sich damit auch für Kneipen mit regem Tresenbetrieb. Dokumentiert sind Bestellung am Tisch, Rechnung teilen, Umsatz je Mitarbeiter und eine Warenwirtschaft, mit der sich der Getränkebestand verfolgen lässt. Lightspeed nennt Kneipen oder Bars ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie eine größere Kneipe mit mehreren Bedienern führen und Bestand und Schichten genau auswerten wollen.
orderbird nennt Bars ausdrücklich und hat in PRO Tischverwaltung und Funkbonieren. In der Kneipe bleibt der Deckel so am Tisch offen, bis die Runde zahlt, und Bestellungen vom Tisch gehen direkt an den Tresen. orderbird nennt Kneipen oder Bars ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Ihre Kneipe viel Tischbetrieb mit offenen Deckeln hat und Sie auf dem iPad arbeiten wollen.
ready2order nennt die Gastronomie allgemein und veröffentlicht alle Preise. Für die Kneipe interessant sind Warenwirtschaft und Varianten für Getränkegrößen, Tischplan, Handheld und Rechnung teilen lassen sich zubuchen. ready2order nennt Kneipen oder Bars nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Sie eine kleine Kneipe mit planbaren Kosten ausstatten und den Bestand im Blick behalten wollen.
Smartkasse24 nennt Bars ausdrücklich und bietet einen niedrigen Basistarif. Für die Kneipe sind Handheld und Offlinebetrieb dokumentiert, Tischplan und Rechnung teilen kommen als Module dazu. Smartkasse24 nennt Kneipen oder Bars ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie eine Eckkneipe mit wenig Aufwand und niedrigen Monatskosten digital abrechnen wollen.
Tillhub nennt Bars ausdrücklich und verbindet Kasse, Warenwirtschaft und Kartenzahlung. In der Kneipe helfen Handheld, Auswertung je Mitarbeiter und der Offlinebetrieb, etwa im Biergarten. Tillhub nennt Kneipen oder Bars ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie Bestand, Schichten und Kartenzahlung in einem System führen wollen.
Vectron steht für robuste stationäre Kassen, die über Fachhändler eingerichtet und betreut werden. In einer Kneipe mit hohem Tresenaufkommen zählen die stabile Hardware und die Betreuung vor Ort, die Warenwirtschaft läuft über Partner. Vectron nennt Kneipen oder Bars nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Sie eine Traditionskneipe mit festem Tresen haben und eine stationäre Kasse mit Betreuung vor Ort bevorzugen.
Offene Deckel je Gast, Stammtisch oder Tisch.
Runden schnell bonieren und auf mehrere Gäste verteilen.
Speisen mit Bon an die Küche und mit eigenem Steuersatz.
Beides schnell und sauber, mit Kassensturz am Abend.
Rechte je Bedienung und Kontrolle von Stornos.
Geräte, die Bier und lange Abende aushalten.
Wer mit einer elektronischen Kasse arbeitet, erhält den Tagesabschluss automatisch. Der Bargeldbestand sollte trotzdem täglich gezählt und mit dem Abschluss abgeglichen werden. Differenzen gehören dokumentiert.
Neben der Monatsgebühr zählen Hardware, TSE, Einrichtung, Laufzeit und Gebühren je Kartenzahlung. Wie das konkret aussieht, zeigt unser Ratgeber zu den Kosten.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Eine Kneipe ist kein Restaurant im klassischen Sinne, aber sie ist auch kein Kiosk. Der Kneipen- und Barbetrieb vereint viele unterschiedliche Anforderungen unter einem Dach. Schnelle Bestellungen am Tresen, Tischbedienung im Gastraum, wechselnde Personalschichten, Abendspitzen mit hohem Transaktionsvolumen und gleichzeitig eine gesetzlich vorgeschriebene, manipulationssichere Kassenführung. Wer glaubt, mit einer einfachen Registrierkasse oder einem nicht zertifizierten System auszukommen, riskiert bei der nächsten Betriebsprüfung erhebliche Probleme. Ein professionelles Kassensystem für die Kneipe ist daher keine Option, sondern eine betriebliche Grundvoraussetzung. Weitere Informationen und Vergleiche finden Sie bei Kassensystem-Experten.
Moderne Kassensysteme für Kneipen sind cloudbasiert, laufen auf Tablets oder Touchscreens und bieten weit mehr als nur eine Kassierfunktion. Sie verwalten Tische, bonieren Bestellungen direkt an die Bar, erstellen Tagesabschlüsse automatisch und liefern Echtzeitdaten über Umsätze und Deckungsbeiträge. Das spart Zeit, reduziert Fehler und schafft Transparenz im laufenden Betrieb.
Seit dem 1. Januar 2020 gilt in Deutschland die Kassensicherungsverordnung, kurz KassenSichV. Sie verpflichtet alle Betriebe, die elektronische Kassen nutzen, zur Verwendung einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung, der sogenannten TSE. Diese Einrichtung protokolliert jeden einzelnen Kassiervorgang manipulationssicher und dauerhaft. Kneipen und Bars sind von dieser Regelung ohne Ausnahme betroffen.
Zusätzlich zur TSE gilt die Belegausgabepflicht. Jeder Kassiervorgang muss mit einem Beleg abgeschlossen werden, entweder in Papierform oder digital. Die Kassendaten müssen für zehn Jahre aufbewahrt und auf Anfrage dem Finanzamt zur Verfügung gestellt werden. Wer bei der nächsten Betriebsprüfung kein konformes System nachweisen kann, riskiert eine Steuerschätzung durch das Finanzamt, was in der Praxis deutlich teurer werden kann als jedes Kassensystem.
Alle in diesem Vergleich vorgestellten Anbieter erfüllen die Anforderungen der KassenSichV. Beim Kauf eines neuen Systems sollten Sie jedoch immer schriftlich bestätigen lassen, dass TSE-Konformität für Ihr konkretes Setup gegeben ist.
Nicht jede Funktion, die ein Kassensystem bietet, ist für den Kneipenalltag relevant. Gleichzeitig gibt es einige Funktionen, auf die kein Kneipenbetreiber verzichten sollte. Ein Tisch- und Raumplan zeigt auf einen Blick, welcher Tisch besetzt ist, welche Bestellungen offen sind und welche Rechnung noch aussteht. Das ist besonders wichtig bei wechselndem Servicepersonal. Ergänzend dazu sorgt die Funkbonierung dafür, dass Bestellungen direkt vom Servicegerät an den Bondrucker hinter der Bar oder in der Küche gesendet werden. So entfallen unnötige Laufwege und Kommunikationsfehler werden vermieden.
Da Gäste in einer Kneipe oft mehrere Runden bestellen und erst am Ende zahlen möchten, ist die Funktion für offene Tabs unverzichtbar. Ein gutes Kassensystem erlaubt das unkompliziert und sicher. Bei größeren Gruppen, die häufig einzeln zahlen, kommt zusätzlich die Splittfunktion ins Spiel. Sie teilt eine Rechnung auf mehrere Zahlende auf, ohne dass die Positionen neu erfasst werden müssen.
Bargeldlose Zahlung ist heute Standard, daher sollte das Kassensystem mit einem integrierten oder angebundenen Kartenlesegerät funktionieren. Am Ende jeder Schicht braucht das Personal außerdem einen klaren Tagesabschluss. Moderne Systeme erstellen diesen automatisch und übermitteln ihn direkt an die Buchhaltung. Ergänzend werden auch Stammkundenprogramme in Kneipen immer häufiger genutzt. Eine integrierte Gutschein- und Kundenkartenverwaltung spart in diesem Fall den Aufwand für externe Lösungen.
Wer die Anbieter direkt gegenüberstellen möchte, nutzt am besten unseren Kassensystem Vergleich, um Funktionen und Preise übersichtlich zu vergleichen.
Die Hardware muss in einer Kneipe deutlich mehr aushalten als in einem Büro. Getränke, enge Platzverhältnisse und häufige Handhabung durch unterschiedliches Personal stellen besondere Anforderungen an die Geräte. Den Mittelpunkt bildet meist ein stationäres Terminal, also ein fest installiertes Touch-Terminal an der Bar, das robust, gut befestigt und zentral zugänglich für das Barpersonal ist. Für den Tischservice kommen ergänzend mobile Tablets wie iPads oder Android-Geräte zum Einsatz, mit denen das Personal Bestellungen direkt am Tisch aufnimmt und an die Bar weiterleitet.
Ein zuverlässiger Bondrucker hinter der Bar ist unverzichtbar, denn er sollte schnell drucken und auch bei Dauerbetrieb nicht überhitzen. Für die Kartenzahlung empfiehlt sich idealerweise ein separates Gerät für den Gast, das PIN-Eingabe ermöglicht und sauber mit dem Kassensystem kommuniziert. Auch eine Kassenschublade ist für Barbetriebe weiterhin notwendig, selbst wenn der Bargeldanteil insgesamt sinkt.
Einige Anbieter bieten Hardware auch im Mietmodell oder Leasing an, was die Einstiegskosten erheblich senkt.
Trinkgeld ist im deutschen Gastronomierecht steuerfrei, wenn es vom Arbeitnehmer freiwillig vom Gast entgegengenommen wird und nicht über die betriebliche Kasse läuft. Trotzdem sollte das Kassensystem die Möglichkeit bieten, Trinkgeld zu erfassen und intern zu dokumentieren. Das schützt sowohl den Betrieb als auch das Personal bei Abrechnungsfragen. Die meisten modernen Kassensysteme bieten eine Trinkgeldoption direkt beim Abschluss einer Rechnung an.
Bei der Wahl des richtigen Kassensystems lohnt es sich, nicht nur den monatlichen Softwarepreis zu betrachten, sondern die Gesamtkosten über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren zu kalkulieren.
Ein weiterer wichtiger Kostenblock sind die Transaktionsgebühren. Support und Updates sind bei cloudbasierten Systemen in der Regel im Softwarepreis enthalten, während die Einrichtung und Schulung des Personals einmalige Kosten verursacht, die je nach Anbieter kostenlos oder kostenpflichtig sein können.
Besonders bei Kneipen mit hohem Kartenzahlungsanteil lohnt sich ein genauer Blick auf die Transaktionsgebühren. Das übersteigt bei weitem die Differenz zwischen günstigeren und teureren Softwaretarifen.
Ein oft unterschätzter Vorteil moderner Kassensysteme ist die direkte Integration in die Buchhaltung. Das spart Zeit bei der monatlichen Buchhaltung und reduziert Fehler durch manuelle Datenübertragung. Wer monatlich einen Steuerberater beschäftigt, sollte diesen Faktor bei der Systemauswahl berücksichtigen, denn die Zeitersparnis amortisiert die Systemkosten oft bereits im ersten Jahr.
Bei der Auswahl eines passenden Kassensystems für Ihre Kneipe sollten Sie systematisch vorgehen. An erster Stelle steht die Frage, ob das System TSE-konform nach KassenSichV ist und damit alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Anschließend sollten Sie prüfen, ob eine Tisch- und Raumverwaltung vorhanden ist und ob die Funkbonierung an die Bar zuverlässig funktioniert.
Auch die Kartenzahlung spielt eine wichtige Rolle, insbesondere mit Blick auf die Höhe der Transaktionsgebühren. Eine Splittfunktion für Gruppenrechnungen sollte ebenso selbstverständlich sein wie ein klarer Überblick über die Gesamtkosten des Systems über drei Jahre. Wer regelmäßig mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, sollte zusätzlich auf eine DATEV-Schnittstelle oder einen vergleichbaren Export achten.
Nicht zu unterschätzen sind außerdem der Support des Anbieters und dessen Erreichbarkeit, gerade während der Abend- und Wochenendstunden. Auch die Frage, ob die Hardware erweiterbar ist, falls der Betrieb wächst, sollte im Vorfeld geklärt werden. Ein letzter, oft übersehener Punkt. Bietet der Anbieter eine kostenlose Testphase, mit der Sie das System in der Praxis ausprobieren können, bevor Sie sich endgültig entscheiden?
Wer diese Punkte systematisch durcharbeitet, trifft eine fundierte Entscheidung, die nicht nur heute, sondern auch in drei Jahren noch passt. Holen Sie sich jetzt konkrete Angebote von den Anbietern ein, die zu Ihrem Betriebsmodell passen.
Für eine kleine Kneipe reicht meist eine Tablet- oder Kompaktkasse mit Bondrucker und Kartenterminal, wichtig sind offene Deckel und schnelle Getränketasten. Mit Gastraum, Biergarten oder Küche kommen Handhelds, Bonierung und Bestandsführung dazu. Die Szenarien auf dieser Seite ordnen die Anbieter typischen Kneipenprofilen zu.
Jeder Tisch oder Gast bekommt einen offenen Vorgang, auf den alle Runden gebucht werden. Erst beim Bezahlen wird der Deckel abgeschlossen und ein Beleg erstellt. Wichtig ist, dass offene Deckel beim Schichtwechsel erhalten bleiben und sich bei Bedarf auf mehrere Gäste aufteilen lassen.
Ja, sobald Sie elektronisch kassieren. Jede elektronische Kasse braucht eine zertifizierte TSE nach Paragraf 146a AO und muss seit 2025 über ELSTER beim Finanzamt gemeldet sein. Eine offene Ladenkasse ohne Elektronik ist weiterhin zulässig, die Aufzeichnungspflichten klären Sie dann mit dem Steuerbüro.
Ja, wenn das System eine Warenwirtschaft hat. Dokumentiert ist sie bei Lightspeed, ready2order und Tillhub, bei Vectron über Partner. Damit sehen Sie, wie viel aus Fass und Flasche verkauft wurde, und erkennen Schwund früher.
Laut Anbieterangaben beginnen die Softwarepreise bei 30 Euro im Monat für POS Go von Tillhub inklusive TSE, 39 Euro bei Smartkasse24 und 51,80 Euro bei ready2order inklusive TSE-Paket, jeweils ohne Umsatzsteuer, Stand September 2026. Dazu kommen Hardware, Module und Kartengebühren.
Trinkgeld sollte getrennt vom Umsatz erfasst werden, vor allem bei Kartenzahlung. Trinkgeld für das Personal wird anders behandelt als Trinkgeld, das dem Betrieb zusteht. Unser Ratgeber zum Verbuchen von Trinkgeld erklärt die Unterschiede, im Zweifel hilft das Steuerbüro.
Getränke unterliegen grundsätzlich 19 Prozent. Speisen wie Frikadellen, Schnitzel oder Snacks unterliegen seit dem 1. Januar 2026 dauerhaft 7 Prozent, auch beim Verzehr vor Ort.
Ja, seit dem 1. Januar 2025 wird jede elektronische Kasse über ELSTER gemeldet. Neue Kassen melden Sie innerhalb eines Monats nach Anschaffung, ebenso eine Außerbetriebnahme. Bei einer Kassennachschau nach Paragraf 146b AO müssen die Daten sofort verfügbar sein.
Schichten, Trinkgeld und schnelle Getränkebuchung.
Viele Tresen, mobile Kassen und Nachtbetrieb.
Tischplan, Bonierung und Handhelds im Vergleich.
Funktionen und Anbieter für alle Gastrobetriebe.
Mobiles Bestellgerät für Gastraum und Biergarten.
Robuste Touchkasse für den festen Tresen.
Belege und Bons schnell und zuverlässig drucken.
Trinkgeld an der Kasse korrekt erfassen.
Was bei einer unangekündigten Prüfung passiert.
Cloud-Kasse aus Essen mit niedrigem Basistarif.
Stationäre Kassen über den Fachhandel.
Die Angaben zu Anbietern beruhen auf Anbieterangaben und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Oktober 2026. Die Reihenfolge ist alphabetisch, eine Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass ein Anbieter Partner von Kassensystem Experten ist. Bilder der Kassensysteme stammen von den jeweiligen Herstellern, Bilder zur Branche sind redaktionelle Symbolbilder. Steuerliche Hinweise ersetzen keine Beratung.