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Barcodescanner für das Kassensystem

Ein Barcodescanner liest Strichcodes und QR-Codes und übergibt den Artikel in Sekunden an die Kasse. Das beschleunigt den Verkauf, vermeidet Tippfehler und hält den Bestand in der Warenwirtschaft aktuell. Hier erfahren Sie, welche Scannerarten es gibt und wie Sie den passenden finden.

Handscanner in Ladestation neben kompaktem Präsentationsscanner auf hellblauem Grund

Auf einen Blick

Scannerarten im Überblick

Barcodescanner unterscheiden sich darin, welche Codes sie lesen und wie sie gehalten oder eingebaut werden.

1D-Scanner

Lesen klassische Strichcodes, wie sie auf fast allen Handelsartikeln stehen. Einfach und günstig, für reine Strichcodes ausreichend.

2D-Scanner

Lesen zusätzlich QR-Codes und andere zweidimensionale Codes, auch vom Smartphone-Bildschirm. Praktisch für Gutscheine und digitale Coupons.

Handscanner

Wird in die Hand genommen und auf den Artikel gerichtet. Mit Kabel oder kabellos, ideal für große und schwere Waren.

Präsentationsscanner

Steht auf der Theke, der Artikel wird davorgehalten. Beide Hände bleiben frei, das spart Zeit bei vielen kleinen Artikeln.

Handscanner erfasst einen Artikel an der Kasse einer Boutique, Kassiererin unscharf im Hintergrund

Scannen an der Kasse

Beim Scannen liest das Gerät den Code und sendet die Nummer an die Kassensoftware. Die Software sucht den Artikel, übernimmt Preis und Steuersatz und bucht den Bestand. Voraussetzung ist, dass Ihre Artikel mit ihren Codes in der Kasse hinterlegt sind.

Viele Hersteller drucken ihre Codes bereits auf die Ware. Für eigene Produkte, lose Ware oder Regaletiketten erzeugen Sie Codes selbst und drucken sie mit einem Etikettendrucker. So arbeiten Kasse, Scanner und Warenwirtschaft Hand in Hand.

Stärken und Grenzen im Überblick

Passt gut, wenn

Weniger geeignet, wenn

Für welche Betriebe es sich eignet

Je mehr Artikel Sie führen, desto mehr lohnt sich ein Scanner.

Scanner bei ausgewählten Anbietern

Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand September 2026, Preise ohne Umsatzsteuer. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.

AnbieterAngabe laut Anbieterprofil
REA CardREA K19 als portables Android-System mit integriertem Barcode- und QR-Scanner
ready2orderWarenwirtschaft mit Scannerunterstützung, Barcodescanner im Zubehör
Smartkasse24Zubehör mit Barcodescannern
TillhubGerät mit integriertem Barcodescanner, Kartenterminal und Bondrucker

Anschlüsse und Kompatibilität

Die meisten Scanner melden sich an der Kasse wie eine Tastatur an und tippen die Nummer gewissermaßen ein. Das macht sie mit vielen Kassensystemen kompatibel. Trotzdem lohnt ein Blick in die Geräteliste des Anbieters.

AnschlussPasst zuHinweis
USBStationäre Kasse und PC-KasseEinstecken und loslegen, Kabel begrenzt den Radius
BluetoothTablet und SmartphoneKopplung nötig, Akku laden
Funk mit BasisstationLager und große VerkaufsflächeGrößere Reichweite als Bluetooth
IntegriertHandheld und mobile KasseKein Zusatzgerät, Scannerqualität je Gerät prüfen

Codes für eigene Artikel

Herstellercodes nach dem GS1-Standard stehen auf den meisten Markenartikeln. Für eigene Waren gibt es zwei Wege.

Darauf sollten Sie achten

Lieber gleich 2D wählen

Gutscheine, Coupons und digitale Tickets kommen immer häufiger als QR-Code auf dem Smartphone. Ein 2D-Scanner liest diese Codes und auch klassische Strichcodes.

Kassensystem mit Scanner anfragen

Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen zu Barcodescannern

1D-Scanner lesen klassische Strichcodes. 2D-Scanner lesen zusätzlich QR-Codes und andere zweidimensionale Codes, auch vom Smartphone-Display.

Viele Scanner arbeiten wie eine Tastatur und sind deshalb breit kompatibel. Prüfen Sie trotzdem die Geräteliste Ihres Kassenanbieters, vor allem bei Tablets und Smartphones.

Einige Kassen-Apps nutzen die Kamera als Scanner. Für gelegentliches Scannen reicht das, bei vielen Artikeln ist ein eigener Scanner deutlich schneller.

Für Markenartikel nutzen Sie die Codes des Herstellers. Für eigene Produkte oder lose Ware können Sie interne Codes anlegen und mit einem Etikettendrucker drucken. Wer an andere Händler liefert, braucht in der Regel eigene GS1-Nummern.

Üblich sind USB, Bluetooth und Funk mit Basisstation. Bei mobilen Kassen und Handhelds ist der Scanner oft schon eingebaut.

Lose Ware wird meist über eine Taste in der Kasse, über eine angeschlossene Waage oder über Etiketten aus einer etikettendruckenden Waage erfasst.

Ab einem Sortiment, das Sie nicht mehr über wenige Tasten abbilden können, spart ein Scanner Zeit und verhindert Fehler bei Preisen und Bestand.

Passend dazu

Transparenzhinweis

Geräteangaben aus unseren Anbieterprofilen, Angaben zu Artikelnummern nach GS1 Germany, Stand Oktober 2026. Die Nennung eines Anbieters ist keine Empfehlung und keine Rangfolge.