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Bestellterminal und Self-Order-Kiosk für die Gastronomie

Ein Self-Order-Kiosk ist ein Bestellterminal mit Touchscreen, an dem Gäste ihr Essen selbst zusammenstellen, bezahlen und einen Bon mit Abholnummer erhalten. Die Bestellung landet direkt in Kasse und Küche, das Team an der Theke konzentriert sich auf Zubereitung und Ausgabe. Eingesetzt wird das vor allem in Systemgastronomie, Imbiss, Café und Kantine. Anders als ein Self-Checkout im Handel erfasst der Kiosk keine Waren per Scanner, sondern nimmt Bestellungen aus einer Speisekarte an.

Hypersoft Kassensystem mit Hardware, Bild des Herstellers

Auf einen Blick

So funktioniert ein Bestellterminal

Der Gast tippt sich am Bildschirm durch die Speisekarte, wählt Größen, Beilagen und Extras und sieht Allergene und Preise. Am Ende zahlt er am eingebauten Kartenterminal oder wählt, ob er an der Kasse zahlt. Das Terminal druckt einen Bon mit Abholnummer, die Bestellung geht gleichzeitig an den Küchenmonitor und in das Kassensystem. Eine Anzeige an der Ausgabe ruft die Nummer auf, sobald das Essen fertig ist. Weil Speisekarte, Preise und Artikel aus der Kasse kommen, pflegen Sie alles an einer Stelle.

Touchscreen-Terminal

Stand- oder Wandgerät mit großem Bildschirm, Bondrucker und Kartenleser.

SIDES Kassensystem mit Hardware, Bild des Herstellers

Bestellterminal oder Self-Checkout

Beide Geräte sehen ähnlich aus, lösen aber unterschiedliche Aufgaben. Ein Bestellterminal nimmt Bestellungen aus einer Speisekarte an, die danach erst zubereitet werden, typisch für Gastronomie. Ein Self-Checkout im Handel erfasst Waren, die der Kunde bereits in der Hand hat, per Barcodescanner und rechnet sie ab. Wer Waren scannen lassen möchte, findet die passenden Systeme auf der Seite Self-Checkout und im Ratgeber Self-Checkout-Kasse. Für Bestellungen am Tisch per Smartphone bieten viele Kassen zusätzlich eine QR-Code-Bestellung an, die ohne eigene Hardware auskommt.

Stärken und Grenzen im Überblick

Passt gut, wenn

Weniger geeignet, wenn

Für welche Betriebe es sich eignet

Bestellterminals lohnen sich überall dort, wo viele Gäste in kurzer Zeit bestellen und das Essen an einer Theke abholen.

Kassensysteme mit Bestellterminal ausgewählter Anbieter

Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand September 2026, Preise ohne Umsatzsteuer. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.

AnbieterBestellterminal laut AnbieterWeitere BestellwegePreis laut Anbieter
HypersoftSelf-Order-Kiosk für die Bestellung durch GästeQR-Code-Bestellung, Küchenmonitor, Zahlungslösung HypersoftPAYauf Anfrage
LightspeedBestell-Kiosk als ZusatzmodulQR-Code-Bestellung ab Paket Core, Click and Collect und Lieferung im Paket ProPakete ab 89 Euro im Monat, Preis für das Kiosk-Modul nicht veröffentlicht
PosBillBestellterminals als Erweiterung, Self Service als weiteres ProduktKüchenmonitor und Kundendisplay anbindbarWindows-Kasse auf Anfrage, Phoenix 0,39 Prozent vom Monatsumsatz
SIDESSelf-Order-Terminal für die Bestellung vor OrtLieferando, Wolt und Uber Eats, eigener Webshop, QR-Code-Bestellungnicht veröffentlicht, Einrichtung und Hardware separat

Was ein Self-Order-Kiosk kostet

Keiner der vier Anbieter veröffentlicht einen Preis für das Bestellterminal. Lightspeed nennt Pakete ab 89 Euro im Monat, das Kiosk-Modul kostet extra, ob die Preise mit oder ohne Umsatzsteuer gelten, nennt die Preisseite nicht. SIDES weist darauf hin, dass Einrichtung, Payment, Transaktionen und Hardware separat anfallen können. Rechnen Sie deshalb mit mehreren Posten und lassen Sie sich jeden einzeln ausweisen. Was eine Kasse insgesamt kostet, zeigt der Ratgeber Kassensystem Kosten.

Anbindung an Kasse, Küche und TSE

Ein Bestellterminal sollte direkt mit dem Kassensystem verbunden sein, damit Artikel, Preise und Umsätze an einer Stelle liegen. Nimmt das Terminal selbst Zahlungen an, ist es in der Regel Teil des Kassensystems und damit in die Aufzeichnung mit TSE eingebunden. Klären Sie die Einordnung vor dem Kauf mit dem Anbieter und Ihrer Steuerberatung. Hintergrund liefert der Ratgeber Kassensicherungsverordnung.

Planung und Aufstellung

Stellen Sie die Terminals so auf, dass Gäste sie direkt beim Betreten sehen und sich keine Schlange vor der Tür bildet. Zwei Geräte nebeneinander verhindern Wartezeiten, wenn ein Gast länger braucht. Achten Sie auf eine Bedienhöhe, die auch für Menschen im Rollstuhl und für Kinder erreichbar ist, und prüfen Sie, ob für Ihren Betrieb Anforderungen an die Barrierefreiheit gelten. Behalten Sie einen besetzten Kassenplatz für Gäste, die lieber persönlich oder bar bezahlen.

Darauf sollten Sie achten

Mit einem Terminal testen

Starten Sie mit einem Gerät neben der Theke und beobachten Sie über einige Wochen, wie viele Gäste es nutzen und wie sich der Durchschnittsbon entwickelt. Gute Fotos und klare Menüvorschläge machen dabei oft mehr aus als zusätzliche Funktionen.

Kassensystem mit Bestellterminal finden

Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen zu Bestellterminals

Ein Bestellterminal mit Touchscreen, an dem Gäste selbst bestellen und meist auch bezahlen. Die Bestellung geht direkt an Kasse und Küche, der Gast holt sein Essen mit einer Abholnummer an der Theke ab.

Die vier verglichenen Anbieter veröffentlichen keine Preise für das Terminal. Rechnen Sie mit Kosten für Hardware, Lizenz, Einrichtung und Kartenzahlungen und lassen Sie sich jeden Posten einzeln anbieten.

Ein Self-Checkout im Handel erfasst Waren per Scanner, die der Kunde schon in der Hand hat. Ein Bestellterminal nimmt Bestellungen aus einer Speisekarte an, die danach zubereitet werden.

In unserem Vergleich nennen Hypersoft, Lightspeed, PosBill und SIDES ein Bestellterminal oder einen Self-Order-Kiosk. Die Reihenfolge ist alphabetisch.

Die meisten Terminals arbeiten bargeldlos. Viele Betriebe lassen Gäste am Terminal bestellen und bei Wunsch an der Kasse bar bezahlen.

Nimmt das Terminal Zahlungen an, ist es in der Regel Teil des Kassensystems und in die Aufzeichnung mit TSE eingebunden. Klären Sie die Einordnung mit Anbieter und Steuerberatung.

Bei wenigen Bestellungen am Tag selten. Eine QR-Code-Bestellung am Tisch kann eine günstigere Alternative sein, weil keine eigene Hardware nötig ist.

Das hängt von den Bestellungen in der Spitzenstunde ab. Zwei Geräte nebeneinander vermeiden Wartezeiten, wenn ein Gast länger braucht.

Passend dazu

Transparenzhinweis

Angaben aus den Anbieterprofilen auf dieser Seite und den Websites der Anbieter, Stand Oktober 2026.