Startseite » Kassensystem Vergleich » Kassensysteme nach Branche » Kassensysteme für Kosmetikstudios 2026, 6 Anbieter im Vergleich
Ein Kassensystem für Kosmetikstudios rechnet Behandlungen und Produktverkauf über einen Bon ab, ordnet jede Leistung der Kosmetikerin zu und führt den Bestand der Pflegeprodukte gleich mit. Alle sechs verglichenen Anbieter nennen Kosmetikstudios ausdrücklich als Zielgruppe, unterscheiden sich aber deutlich bei Terminbuch, Warenwirtschaft und Kosten. Wir zeigen, welches System zu welchem Studio passt.
Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung. Die zweite Spalte zeigt, ob der Anbieter Kosmetikstudios selbst als Zielgruppe nennt.
| Anbieter | Für Kosmetikstudios ausgewiesen | Einstieg laut Anbieter | TSE | Support |
|---|---|---|---|---|
| helloCash | ja, ausdrücklich | Tarif Gratis 0 Euro im Monat, TSE für Deutschland 199 Euro im Jahr, Herstellerangabe ohne USt, Stand Oktober 2026 | TSE für Deutschland gesondert gebucht, 199 Euro im Jahr ohne USt, unbegrenzte Signaturen | KI-gestützter E-Mail-Support im Gratistarif, Team-Support ab Premium, Premium-Support gegen Aufpreis |
| Lightspeed | ja, ausdrücklich | Gastronomiepaket Basic 89 Euro im Monat laut Preisseite des Anbieters, Hinweis zur USt fehlt, Stand Oktober 2026 | Cloud-TSE über fiskaly, DSFinV-K-Export im Back Office | Rund um die Uhr an sieben Tagen, auch auf Deutsch, kostenfreie Rufnummern für Deutschland und Österreich |
| ready2order | ja, ausdrücklich | Kassensystem-Abo 35,90 Euro im Monat im Jahresabo plus TSE-Paket 15,90 Euro, zusammen 51,80 Euro, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE als kostenpflichtiges Zusatzpaket, laut Drittquelle über fiskaly | Kostenloser Telefonsupport täglich 8 bis 22 Uhr, dazu Chat und Kontaktformular |
| Smartkasse24 | ja, ausdrücklich | Basistarif 39 Euro im Monat, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE ohne zusätzliche Hardware | Telefon und WhatsApp, Servicezeiten nicht veröffentlicht |
| SumUp | ja, ausdrücklich | Kassensoftware im Basistarif 0 Euro im Monat, SumUp Kasse einmalig 399 Euro, Herstellerangabe ohne USt, Stand Oktober 2026 | TSE-Konformität laut Anbieter in der Kasse enthalten, TSE-Dienst nicht genannt, beim Point-of-Sale-System Cloud-TSE ohne Aufpreis | nicht dokumentiert |
| Tillhub | ja, ausdrücklich | POS Go ab 30 Euro im Monat inklusive TSE, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE von fiskaly, Server in Deutschland | Telefonsupport an sieben Tagen, am Wochenende 9 bis 18 Uhr, Werktagszeiten nicht dokumentiert |
Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer nach Anbieterangaben. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.
Welche branchentypischen Funktionen die Anbieter nach eigenen Angaben mitbringen. Nicht dokumentiert heißt, dass wir dazu keine belastbare Angabe gefunden haben.
| Anbieter | Terminbuch | Umsatz je Mitarbeiter | Gutscheine | Kundenkarte | Warenwirtschaft | Mobile Kasse |
|---|---|---|---|---|---|---|
| helloCash | ja | nicht dokumentiert | Zusatzmodul | nicht dokumentiert | Zusatzmodul | ja |
| Lightspeed | nicht dokumentiert | ja | nicht dokumentiert | ja | ja | ja |
| ready2order | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja | nicht dokumentiert | ja | ja |
| Smartkasse24 | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja |
| SumUp | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja |
| Tillhub | Zusatzmodul | ja | ja | ja | ja | ja |
Aus den 15 von uns erfassten Anbietern haben wir die sechs ausgewählt, die Kosmetikstudios selbst als Zielgruppe nennen, und ordnen sie nach dokumentierten Funktionen und Vertragsmodellen typischen Studioprofilen zu.
Behandlungen nach Termin, kleiner Produktverkauf, Zahlung mit Karte und bar. Gefragt sind geringe Fixkosten und eine Kasse ohne lange Bindung.
Passende Kandidaten helloCash, SumUp, Smartkasse24
Behandlungen werden verschiedenen Personen zugeordnet, Gutscheine sind ein wichtiges Geschäft. Wichtig sind Terminbuch, Gutscheinverwaltung und Auswertung je Mitarbeiterin.
Passende Kandidaten Tillhub, helloCash, ready2order
Pflegeprodukte und Sets bringen einen großen Teil des Umsatzes. Dann zählen Warenwirtschaft, Varianten, Barcode und eventuell ein Onlineshop.
Passende Kandidaten Lightspeed, ready2order, Tillhub
Behandlungen, Preise und Produkte werden zentral gepflegt, Auswertungen laufen über alle Standorte. Gefragt sind zentrale Verwaltung und Schnittstellen.
Passende Kandidaten Lightspeed, Tillhub, SumUp
Was die Systeme im Alltag eines Betriebs leisten, wo ihre Stärken liegen und wo Sie genauer hinsehen sollten.
helloCash läuft als Browserkasse auf vorhandenen Geräten und nennt Kosmetikstudios ausdrücklich. Für kleine Studios zählen der Gratistarif, Gutscheine, die Kundenverwaltung und die Online-Terminvergabe, die der Anbieter für Salons beschreibt. helloCash nennt Kosmetikstudios ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie ein kleines Studio mit wenigen Behandlungsplätzen führen und mit geringen Fixkosten starten möchten.
Lightspeed aus Montreal trennt Gastronomie und Einzelhandel in eigene Produktlinien und nennt Kosmetikstudios als Zielgruppe. Stark ist das System bei Warenwirtschaft über mehrere Standorte, Kundenbindung, Auswertungen je Mitarbeiter und offenen Schnittstellen. Lightspeed nennt Kosmetikstudios ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Ihr Studio viele Pflegeprodukte verkauft, einen Onlineshop betreibt oder mehrere Standorte hat.
ready2order läuft auf vorhandenen iPads und eigenen Kassengeräten und nennt Kosmetikstudios als Zielgruppe. Gutscheine, Varianten, Lagerverwaltung und eine vollständig veröffentlichte Preisliste machen den Einstieg planbar. ready2order nennt Kosmetikstudios ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie ein Studio mit einem Standort und klaren Kosten auf eine Tablet-Kasse umstellen möchten.
Smartkasse24 aus Essen nennt Kosmetikstudios neben Friseuren und Nagelstudios ausdrücklich. Das Angebot ist schlank, Einrichtung, Schulung und Support sind laut Anbieter im Monatspreis enthalten, und die Kasse arbeitet auch offline. Smartkasse24 nennt Kosmetikstudios ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie vor allem Behandlungen kassieren und eine günstige, betreute Kasse suchen.
SumUp verbindet Kartenterminal und Kasse und nennt Kosmetikstudios als Zielgruppe. Die Software im Basistarif kostet nichts, die eigene Kasse hat ein Kundendisplay, an dem Kundinnen Betrag und Trinkgeld sehen. SumUp nennt Kosmetikstudios ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie als Solo-Kosmetikerin oder kleines Team einfach und günstig mit Karte und bar kassieren möchten.
Tillhub nennt Kosmetikstudios ausdrücklich und bringt Terminbuchung als Zusatzmodul, Gutscheine, Kundenkarten und Auswertungen je Mitarbeiter mit. Die filialübergreifende Warenwirtschaft hilft Studios mit großem Produktsortiment. Tillhub nennt Kosmetikstudios ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Ihr Studio mit mehreren Kosmetikerinnen arbeitet und Termine, Gutscheine und Produktverkauf in einem System verbinden will.
Behandlungen als Leistungsgruppen mit festen oder freien Preisen anlegen und schnell kassieren.
Pflegeprodukte mit Barcode, Bestand und Nachbestellung verkaufen.
Termine buchen und beim Kassieren übernehmen, damit Leistung und Kosmetikerin im Bon stehen.
Gutscheine und Behandlungspakete verkaufen, einlösen und Restbeträge verwalten.
Leistungen und Verkäufe je Person auswerten, als Grundlage für Provisionen.
Nur zahlungsrelevante Daten in der Kasse, Gesundheitsangaben in einer geschützten Kundenverwaltung.
Gutscheine für Behandlungen sind ein wichtiges Geschäft. Ob ein Einzweck oder Mehrzweckgutschein vorliegt, entscheidet über den Zeitpunkt der Besteuerung. Klären Sie die Einordnung mit Ihrem Steuerbüro.
Neben der Monatsgebühr zählen Hardware, TSE, Einrichtung, Laufzeit und Gebühren je Kartenzahlung. Wie das konkret aussieht, zeigt unser Ratgeber zu den Kosten.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Im Kosmetikstudio laufen zwei Geschäfte über dieselbe Kasse, die Behandlung nach Termin und der Verkauf von Pflegeprodukten. Ein gutes Kassensystem bildet beides auf einem Bon ab, ordnet jede Leistung der Kosmetikerin zu und führt den Bestand mit. Die folgenden Abschnitte klären zuerst Kosten und Pflichten, danach folgt der ausführliche Ratgeber.
Legen Sie Behandlungen als eigene Leistungsgruppen an, etwa Gesichtsbehandlung, Wimpern und Brauen, Haarentfernung oder Massage, und Produkte als Artikel mit Barcode und Bestand. Beim Kassieren landen dann Behandlung, Zusatzleistung und gekaufte Creme auf einem Beleg, und die Auswertung zeigt getrennt, wie viel Umsatz aus Leistungen und wie viel aus dem Verkauf kommt. Gutscheine für Behandlungen sind ein wichtiges Geschenkgeschäft. Die Kasse sollte sie verkaufen, einlösen und Restbeträge verwalten können. Die steuerliche Einordnung als Einzweck oder Mehrzweckgutschein klären Sie mit Ihrem Steuerbüro. Wer Pakete oder Abos mit mehreren Sitzungen verkauft, braucht außerdem eine Übersicht, welche Sitzungen schon genutzt wurden.
Einige Anbieter verlangen für die Software im Einstieg nichts. helloCash bietet einen Tarif Gratis für 0 Euro im Monat, die TSE für Deutschland kostet dort 199 Euro im Jahr. SumUp nennt die Kassensoftware im Basistarif mit 0 Euro im Monat, die SumUp Kasse kostet einmalig 399 Euro. Das sind Herstellerangaben ohne Umsatzsteuer, Stand Oktober 2026. Kostenlos ist damit nur ein Teil. Gebühren je Kartenzahlung, Drucker oder Kartenterminal und die Zeit für die Einrichtung von Behandlungen und Produkten kommen immer hinzu. Sobald Sie Terminbuch, Lager oder einen DATEV-Export brauchen, führt der Weg meist in einen bezahlten Tarif. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten über mehrere Jahre, wie im Ratgeber zu den Kosten eines Kassensystems beschrieben.
Eine allgemeine Pflicht zur elektronischen Kasse gibt es nicht. Ein Studio darf auch mit offener Ladenkasse und sorgfältigem Kassenbuch arbeiten. Wer elektronisch kassiert, braucht eine zertifizierte TSE nach Paragraf 146a AO, muss jedem Kunden einen Beleg ausgeben, gedruckt oder digital, und die Kasse seit dem 1. Januar 2025 über ELSTER melden. Daten sind für eine unangekündigte Kassennachschau im DSFinV-K-Format bereitzuhalten. Gesundheitsangaben Ihrer Kundinnen, etwa zu Allergien oder Hautproblemen, sind nach der Datenschutz-Grundverordnung besonders geschützt. Sie gehören nicht in ein einfaches Notizfeld der Kasse, sondern in eine dafür geschützte Kundenverwaltung mit Einwilligung.
Welches Kassensystem für Kosmetikstudio ist wirklich das richtige für Ihre individuellen Bedürfnisse? Wenn Sie sich nicht sicher sind, lesen Sie unseren Beitrag „Was ist ein Kassensystem?„.
Ein professionelles Kassensystem muss heute verschiedene Anforderungen erfüllen. Zunächst einmal die gesetzlichen Vorgaben. Seit 2020 gilt in Deutschland die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), die eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) vorschreibt. Darüber hinaus sollte Ihr System GoBD-konform sein und einen reibungslosen DATEV-Export für Ihre Buchhaltung ermöglichen.
Die Besonderheit bei Kassensystemen für die Beauty-Branche liegt in der Kombination von Dienstleistung und Produktverkauf. Sie verkaufen nicht nur Behandlungen, sondern auch Pflegeprodukte. Ein gutes System muss beide Bereiche nahtlos abbilden können. Die Terminverwaltung sollte dabei zentral integriert sein, idealerweise mit der Möglichkeit für Kunden, online Termine zu buchen. Dies reduziert Ihren administrativen Aufwand erheblich und verbessert gleichzeitig den Kundenservice.
Kassensysteme für Beautysalons unterscheiden sich deutlich von Standard-Kassenlösungen. Die Kundenkartei ist das A und O in der Beauty-Branche. Sie sollte nicht nur Kontaktdaten speichern, sondern eine vollständige Behandlungshistorie führen. Welche Behandlungen hat die Kundin bereits gebucht? Welche Produkte verwendet sie? Diese Informationen sind essentiell für eine professionelle und sichere Behandlung.
Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Mitarbeiterfunktionen. In einem Beautysalon arbeiten oft mehrere Kosmetikerinnen mit unterschiedlichen Spezialisierungen. Das Kassensystem sollte individuelle Provisionsmodelle unterstützen und automatisch berechnen können. Auch die Zuordnung von Behandlungen zu bestimmten Mitarbeiterinnen und deren Verfügbarkeiten muss das System abbilden können.
Die Lagerverwaltung für Kosmetikprodukte ist ebenfalls ein kritischer Punkt. Viele Studios verkaufen hochwertige Pflegeprodukte als Zusatzgeschäft. Das Kassensystem sollte Mindestbestände überwachen, rechtzeitig auf Nachbestellungen hinweisen und die Produktrotation im Blick behalten. Besonders bei teuren Produktlinien ist eine genaue Bestandsführung essentiell für die Wirtschaftlichkeit.
Die Entscheidung zwischen einem cloudbasierten und einem lokalen Kassensystem hat weitreichende Konsequenzen. Cloudbasierte Systeme ermöglichen den Zugriff von überall, automatische Backups und Updates sowie eine einfache Skalierung bei Wachstum. Gerade für Studios mit mehreren Behandlungsräumen oder mobilem Service sind Cloud-Lösungen ideal. Mehr zu den Unterschieden lesen Sie in unserem Beitrag „Kassensystem-Arten„.
Der Datenschutz spielt dabei eine wichtige Rolle. Achten Sie darauf, dass der Anbieter DSGVO-konform arbeitet und die Daten auf europäischen Servern speichert. Die Verschlüsselung der Datenübertragung sollte selbstverständlich sein.
Ein oft unterschätzter Vorteil von Cloud-Systemen ist die Ausfallsicherheit. Während bei lokalen Systemen ein Hardwaredefekt zum kompletten Stillstand führen kann, arbeiten Cloud-Systeme redundant. Selbst wenn Ihr Tablet ausfällt, können Sie sofort mit einem Ersatzgerät weiterarbeiten.
Die Preisgestaltung bei Kassensystemen variiert erheblich. Grundsätzlich setzen sich die Kosten aus mehreren Komponenten zusammen. Monatliche Software-Gebühr, einmalige Hardware-Kosten und laufende Transaktionsgebühren bei Kartenzahlungen.
Ein gutes Kassensystem spart Ihnen täglich Zeit bei der Verwaltung, reduziert Fehler bei der Abrechnung und verbessert die Kundenbindung. Die verbesserte Transparenz über Umsätze und Kosten ermöglicht zudem bessere unternehmerische Entscheidungen.
Vorsicht ist bei versteckten Kosten geboten. Manche Anbieter locken mit günstigen Einstiegspreisen, verlangen dann aber hohe Gebühren für Zusatzfunktionen, Support oder Updates. Achten Sie auf transparente Preismodelle ohne Überraschungen. Seriöse Anbieter bieten kostenlose Testphasen an, in denen Sie alle Funktionen ausgiebig testen können.
Ein modernes Kassensystem sollte sich nahtlos in Ihre bestehende IT-Landschaft integrieren. Die wichtigste Schnittstelle ist meist die zur Buchhaltung. DATEV-Export ist in Deutschland Standard, aber auch Direktanbindungen zu Online-Buchhaltungslösungen werden immer beliebter. So vermeiden Sie doppelte Dateneingabe und reduzieren Fehlerquellen.
Immer wichtiger werden auch Schnittstellen zu Marketing-Tools. Ein gutes Kassensystem ermöglicht den Export von Kundendaten für Newsletter-Kampagnen oder SMS-Erinnerungen. Manche Systeme bieten sogar integrierte Marketing-Funktionen wie automatische Geburtstagsgutscheine oder Treueaktionen. Diese Funktionen können die Kundenbindung erheblich verbessern und für zusätzliche Umsätze sorgen.
Die Integration von Online-Buchungsportalen ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Viele Kunden suchen heute online nach Beautyterminen. Achten Sie darauf, dass Doppelbuchungen automatisch verhindert werden und alle Kanäle synchron bleiben. Vergleichen Sie auch Lösungen, die für den Einzelhandel geeignet sind, zum Beispiel in unserem Vergleichsartikel „Kassensysteme für den Einzelhandel„.
Bei der Auswahl eines Kassensystems sollten Sie nicht nur an heute, sondern auch an morgen denken. Wie entwickelt sich Ihr Studio in den nächsten Jahren? Planen Sie eine Expansion? Möchten Sie zusätzliche Dienstleistungen anbieten? Ein gutes System wächst mit Ihren Anforderungen mit.
Die Skalierbarkeit zeigt sich in verschiedenen Aspekten. Können Sie problemlos weitere Arbeitsplätze hinzufügen? Lässt sich das System auf mehrere Standorte erweitern? Sind die Kosten linear oder gibt es Mengenrabatte?
Auch die technologische Zukunftsfähigkeit ist wichtig. Unterstützt das System moderne Zahlungsmethoden wie kontaktloses Bezahlen oder Mobile Payment? Gibt es API-Schnittstellen für zukünftige Integrationen? Werden regelmäßig Updates mit neuen Funktionen bereitgestellt? Ein zukunftssicheres System erspart Ihnen einen teuren Wechsel in einigen Jahren.
Der Wechsel zu einem neuen Kassensystem ist für viele Studios eine große Hürde. Mit der richtigen Vorbereitung gelingt der Umstieg jedoch reibungslos. Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme. Welche Daten müssen übernommen werden? Kundendaten, Produktstämme und Behandlungskataloge sollten vollständig migriert werden.
Die meisten Anbieter unterstützen Sie beim Datenimport. Oft reicht eine Excel-Liste mit den wichtigsten Informationen. Planen Sie dennoch ausreichend Zeit für die Migration ein und führen Sie diese idealerweise in einer ruhigen Phase durch. Ein Wochenende oder Feiertage bieten sich an. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig im neuen System. Viele Anbieter bieten kostenlose Online-Schulungen oder Webinare an.
Kommunizieren Sie den Wechsel auch an Ihre Kunden, besonders wenn sich Prozesse ändern. Wenn Sie beispielsweise eine neue Online-Terminbuchung einführen, informieren Sie Ihre Stammkunden frühzeitig. Die meisten Kunden freuen sich über modernere und bequemere Abläufe. Behalten Sie das alte System noch einige Wochen parallel als Backup, falls Daten nachträglich benötigt werden.
Mit dem richtigen Kassensystem legen Sie den Grundstein für erfolgreiches Wachstum Ihres Kosmetikstudios. Nutzen Sie die kostenlosen Testphasen der Anbieter, um die für Sie beste Lösung zu finden. Vergleichen Sie Anbieter im „Kassensystem-Vergleich„.
Die Wahl des richtigen Kassensystems hängt stark von Ihren individuellen Anforderungen ab.
Achten Sie bei Ihrer Entscheidung besonders auf diese Punkte.
Nutzen Sie die kostenlosen Testphasen der Anbieter, um das System in Ihrem Arbeitsalltag zu testen. Die meisten Anbieter unterstützen Sie auch beim Umstieg von Ihrem alten System.
Vergleichen Sie die Anbieter oben anhand der Funktionsmatrix und der Szenarien und holen Sie über den Preisrechner passende Angebote für Ihr Studio ein.
Alle sechs hier verglichenen Anbieter nennen Kosmetikstudios als Zielgruppe. Für kleine Studios zählen geringe Fixkosten, wie sie helloCash und SumUp im Einstieg bieten, für Studios mit Team Terminbuch, Gutscheine und Auswertung je Mitarbeiterin, etwa bei Tillhub, und für große Sortimente die Warenwirtschaft, etwa bei Lightspeed. Eine Rangliste erstellen wir nicht.
Kostenlos ist meist nur die Software im Einstieg. helloCash bietet einen Tarif Gratis für 0 Euro im Monat, die TSE kostet dort 199 Euro im Jahr. SumUp nennt die Kassensoftware im Basistarif für 0 Euro im Monat, die SumUp Kasse kostet einmalig 399 Euro. Herstellerangaben ohne USt, Stand Oktober 2026. Gebühren je Kartenzahlung kommen hinzu.
Nein, eine allgemeine Kassenpflicht gibt es nicht. Wer aber elektronisch kassiert, braucht eine zertifizierte TSE nach Paragraf 146a AO, muss Belege ausgeben und die Kasse über ELSTER beim Finanzamt melden. Eine offene Ladenkasse ist möglich, verlangt aber ein sorgfältiges Kassenbuch.
Laut Herstellerangaben ohne USt beginnt ready2order bei 35,90 Euro im Monat plus 15,90 Euro für die TSE, Tillhub mit POS Go bei 30 Euro im Monat inklusive TSE und Smartkasse24 bei 39 Euro im Monat, Stand September 2026. Lightspeed nennt für die Gastronomie ab 69 Euro, für den Handel liegen uns keine belastbaren Preise vor. Dazu kommen Hardware und Kartengebühren.
Ja, das können alle hier verglichenen Systeme. Wichtig ist, Behandlungen und Produkte als getrennte Gruppen anzulegen, damit die Auswertung zeigt, wie viel Umsatz aus Leistungen und wie viel aus dem Verkauf kommt.
helloCash beschreibt eine Online-Terminvergabe, Tillhub bietet die Online-Terminbuchung als Zusatzmodul. Bei den übrigen Anbietern haben wir keine Terminfunktion dokumentiert gefunden, dort nutzen Studios meist eine eigene Terminsoftware.
Kosmetische Behandlungen und Produkte unterliegen in der Regel dem Regelsatz von 19 Prozent. Ob eine Leistung als Heilbehandlung steuerfrei sein kann, hängt von Leistung und Qualifikation ab. Klären Sie das mit Ihrem Steuerbüro.
Davon raten wir ab. Gesundheitsangaben sind nach der Datenschutz-Grundverordnung besonders geschützt und brauchen in der Regel eine ausdrückliche Einwilligung und einen geschützten Speicherort. In die Kasse gehören nur die für den Zahlungsvorgang nötigen Daten.
Die Kasse sollte Gutscheine verkaufen, einlösen und Restbeträge verwalten. Steuerlich wird zwischen Einzweck und Mehrzweckgutscheinen unterschieden, was den Zeitpunkt der Besteuerung bestimmt. Die Einordnung klären Sie mit Ihrem Steuerbüro.
Terminbuch und Kasse im Salon verbinden.
Termine, Leistungen und Kasse verbinden.
Anbieter für Service-Betriebe im Vergleich.
Zuzahlungen und Selbstzahler abrechnen.
Kasse auf dem Tablet am Empfang.
Kartenzahlung mit Trinkgeld.
Pflegeprodukte schnell erfassen.
Stammkundinnen gezielt ansprechen.
Alle Kostenpositionen im Überblick.
Welche Kundendaten in die Kasse gehören.
Funktionen, Preise und Vertrag im Detail.
Preise, Hardware und Funktionen im Detail.
Die Angaben zu Anbietern beruhen auf Anbieterangaben und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Oktober 2026. Die Reihenfolge ist alphabetisch, eine Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass ein Anbieter Partner von Kassensystem Experten ist. Bilder der Kassensysteme stammen von den jeweiligen Herstellern, Bilder zur Branche sind redaktionelle Symbolbilder. Steuerliche Hinweise ersetzen keine Beratung.