Startseite » Kassensystem Vergleich » Kassensysteme nach Branche » Kassensysteme für Dienstleister 2026, 7 Anbieter im Vergleich
Ein Kassensystem für Dienstleister rechnet Leistungen mit festen und freien Preisen ab, verknüpft Termine, Anzahlungen und Gutscheine und funktioniert bei Bedarf auch beim Kunden vor Ort. Wir vergleichen sieben Anbieter, von denen fünf Dienstleister ausdrücklich nennen, und zeigen anhand typischer Betriebsprofile, welches System passt.
Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung. Die zweite Spalte zeigt, ob der Anbieter Dienstleister selbst als Zielgruppe nennt.
| Anbieter | Für Dienstleister ausgewiesen | Einstieg laut Anbieter | TSE | Support |
|---|---|---|---|---|
| helloCash | ja, ausdrücklich | Tarif Gratis 0 Euro im Monat, TSE für Deutschland 199 Euro im Jahr, Herstellerangabe ohne USt, Stand Oktober 2026 | TSE für Deutschland gesondert gebucht, 199 Euro im Jahr ohne USt, unbegrenzte Signaturen | KI-gestützter E-Mail-Support im Gratistarif, Team-Support ab Premium, Premium-Support gegen Aufpreis |
| orderbird | ja, ausdrücklich | PRO Paket S 99,90 Euro im Monat mit orderbird-Kartenzahlung bei zwölf Monaten Laufzeit, Herstellerangabe ohne USt, Stand Oktober 2026 | Zertifizierte Online-TSE, in allen PRO-Paketen enthalten | Support rund um die Uhr in den PRO-Paketen |
| REA Card | nicht ausdrücklich | Kasse K21 oder K19 ab 49,90 Euro im Monat netto bei 60 Monaten Miete, zuzüglich Software S5 und TSE, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | TSE getrennt bepreist, laut Drittquelle 14,90 Euro im Monat oder 399,90 Euro einmalig, Art nicht dokumentiert | Hotline montags bis freitags 8 bis 21 Uhr, samstags 9 bis 21 Uhr, sonntags 12 bis 21 Uhr, dazu Außendiensttechniker |
| ready2order | ja, ausdrücklich | Kassensystem-Abo 35,90 Euro im Monat im Jahresabo plus TSE-Paket 15,90 Euro, zusammen 51,80 Euro, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE als kostenpflichtiges Zusatzpaket, laut Drittquelle über fiskaly | Kostenloser Telefonsupport täglich 8 bis 22 Uhr, dazu Chat und Kontaktformular |
| Smartkasse24 | ja, ausdrücklich | Basistarif 39 Euro im Monat, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE ohne zusätzliche Hardware | Telefon und WhatsApp, Servicezeiten nicht veröffentlicht |
| SumUp | ja, ausdrücklich | Kassensoftware im Basistarif 0 Euro im Monat, SumUp Kasse einmalig 399 Euro, Herstellerangabe ohne USt, Stand Oktober 2026 | TSE-Konformität laut Anbieter in der Kasse enthalten, TSE-Dienst nicht genannt, beim Point-of-Sale-System Cloud-TSE ohne Aufpreis | nicht dokumentiert |
| Tillhub | nicht ausdrücklich | POS Go ab 30 Euro im Monat inklusive TSE, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE von fiskaly, Server in Deutschland | Telefonsupport an sieben Tagen, am Wochenende 9 bis 18 Uhr, Werktagszeiten nicht dokumentiert |
Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer nach Anbieterangaben. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.
Welche branchentypischen Funktionen die Anbieter nach eigenen Angaben mitbringen. Nicht dokumentiert heißt, dass wir dazu keine belastbare Angabe gefunden haben.
| Anbieter | Terminbuch | Umsatz je Mitarbeiter | Gutscheine | Mobile Kasse | Offlinebetrieb | DATEV-Export |
|---|---|---|---|---|---|---|
| helloCash | ja | nicht dokumentiert | Zusatzmodul | ja | nicht dokumentiert | Zusatzmodul |
| orderbird | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | Zusatzmodul | ja | nicht dokumentiert | ja |
| REA Card | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | Zusatzmodul | ja | nicht dokumentiert | ja |
| ready2order | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja | ja | nicht dokumentiert | ja |
| Smartkasse24 | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja | ja | ja |
| SumUp | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja | nicht dokumentiert | ja |
| Tillhub | Zusatzmodul | ja | ja | ja | ja | ja |
Aus den 15 von uns erfassten Anbietern haben wir die fünf gewählt, die Dienstleister selbst nennen, und mit REA Card und Tillhub zwei weitere, die Dienstleistung als Zielmarkt adressieren und die nötigen Funktionen dokumentieren.
Kassiert wird vor Ort, oft mit Karte, manchmal ohne stabiles Netz. Gefragt sind ein kompaktes Gerät, digitaler Beleg und Offlinebetrieb.
Passende Kandidaten orderbird, Smartkasse24, SumUp
Leistungen nach Termin, mehrere Mitarbeitende, Gutscheine. Wichtig sind Terminbuch mit Übergabe an die Kasse und Auswertung je Person.
Passende Kandidaten Tillhub, helloCash, ready2order
Aufträge werden angenommen, später abgeholt und bezahlt, daneben läuft etwas Verkauf. Gefragt sind eine robuste Kasse, Barcode und erreichbarer Support.
Passende Kandidaten REA Card, ready2order, Tillhub
Nur gelegentlich bar oder mit Karte, sonst Rechnung. Wichtig sind geringe Fixkosten und kurze Bindung.
Passende Kandidaten helloCash, SumUp, Smartkasse24
Was die Systeme im Alltag eines Betriebs leisten, wo ihre Stärken liegen und wo Sie genauer hinsehen sollten.
helloCash nennt Dienstleister ausdrücklich und läuft im Browser auf vorhandenen Geräten. Für kleine Betriebe mit Terminen sind der Gratistarif, die Online-Terminvergabe laut Anbieter und Gutscheine interessant. helloCash nennt Dienstleister ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie als kleiner Dienstleister mit Terminen günstig starten und vorhandene Geräte nutzen möchten.
orderbird kommt aus der Gastronomie und nennt mit dem Komplettgerät MINI auch Dienstleister als Zielgruppe. MINI vereint Kasse, Drucker, Scanner, Kartenleser und SIM-Karte in einem Gerät und ist monatlich kündbar oder mit Vorauszahlung erhältlich. orderbird nennt Dienstleister ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie ein einzelnes, robustes Gerät für mobile Einsätze suchen und keine Terminfunktion in der Kasse brauchen.
REA Card adressiert Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung und liefert Kasse, Kartenterminal und Service aus einer Hand. Das passt zu Dienstleistern mit fester Theke, die Wert auf Betreuung legen. REA Card nennt Dienstleister nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Sie eine stationäre Kasse mit Service vor Ort wollen, etwa in einer Reinigung oder einem Reparaturbetrieb.
ready2order nennt Dienstleistung, Friseure, Kosmetik, Handwerk und Fitnessstudios als Zielgruppen. Die Cloud-Kasse läuft auf vielen Geräten, hat eine offene Preisliste und eine offene API. ready2order nennt Dienstleister ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie einen Betrieb mit einem Standort transparent kalkulieren und Leistungen und Produkte über eine Tablet-Kasse abrechnen wollen.
Smartkasse24 nennt neben der Gastronomie zahlreiche Dienstleister, darunter Friseure, Kosmetik, Tattoostudios, Handwerk und Arztpraxen. Einrichtung, Schulung und Support sind laut Anbieter im Monatspreis enthalten. Smartkasse24 nennt Dienstleister ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie eine einfache, betreute Kasse für Leistungen suchen und Termine anderweitig planen.
SumUp nennt Dienstleister als Zielgruppe und kombiniert Kartenterminal und Kasse. Für Betriebe, die vor allem Karte annehmen und einen Beleg brauchen, ist der kostenlose Basistarif ein günstiger Einstieg. SumUp nennt Dienstleister ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Sie vor allem Kartenzahlung und eine einfache Kasse aus einer Hand brauchen.
Tillhub adressiert Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie und nennt unter anderem Friseure und Kosmetikstudios. Terminbuchung als Zusatzmodul, Auswertung je Mitarbeiter und filialübergreifende Verwaltung machen das System für größere Dienstleister interessant. Tillhub nennt Dienstleister nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Ihr Betrieb mit Team und Terminen arbeitet oder mehrere Standorte hat.
Leistungen mit festen Preisen und freier Preiseingabe für individuelle Aufträge.
Termine buchen und beim Kassieren übernehmen, damit nichts doppelt erfasst wird.
Anzahlungen mit Beleg erfassen und bei der Schlussrechnung verrechnen.
Gutscheine verkaufen, einlösen und Restbeträge verwalten.
Kasse auf Smartphone oder Handgerät, mit digitalem Beleg und Kartenzahlung.
Rechnungen erstellen und Daten an Steuerbüro und Buchhaltung übergeben.
Anzahlungen sind umsatzsteuerlich in der Regel bereits bei Vereinnahmung zu berücksichtigen. Die Kasse sollte jede Anzahlung mit Beleg erfassen und bei der Schlusszahlung verrechnen. Sonderfälle klären Sie mit Ihrem Steuerbüro.
Neben der Monatsgebühr zählen Hardware, TSE, Einrichtung, Laufzeit und Gebühren je Kartenzahlung. Wie das konkret aussieht, zeigt unser Ratgeber zu den Kosten.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Dienstleister verkaufen vor allem Zeit und Wissen. Ein Kassensystem für Dienstleistungen muss deshalb Leistungen mit festen und freien Preisen, Termine, Anzahlungen und Gutscheine abbilden und oft auch unterwegs funktionieren. Bevor Sie Anbieter vergleichen, lohnt ein Blick darauf, ob Sie überhaupt eine Kasse brauchen und wie Kasse und Rechnung zusammenspielen.
Eine allgemeine Pflicht zur elektronischen Kasse gibt es in Deutschland nicht. Viele Dienstleister arbeiten ohnehin überwiegend auf Rechnung, die per Überweisung bezahlt wird. Eine Kasse lohnt sich, sobald regelmäßig bar oder mit Karte vor Ort bezahlt wird, etwa im Salon, in der Reinigung, in der Werkstatt mit Theke oder beim Einsatz direkt beim Kunden. Wer nur selten bar kassiert, kann auch eine offene Ladenkasse mit Kassenbuch führen. Sobald Sie jedoch elektronisch kassieren, braucht die Kasse eine zertifizierte TSE nach Paragraf 146a AO, jedem Kunden ist ein Beleg auszugeben, und seit dem 1. Januar 2025 ist jede elektronische Kasse über ELSTER beim Finanzamt zu melden. Neue Kassen melden Sie innerhalb eines Monats nach Anschaffung. Mehr dazu erklärt der Ratgeber zur Kassenpflicht.
Viele Dienstleister nutzen beides, die Kasse für Zahlungen vor Ort und eine Rechnungssoftware für Aufträge auf Ziel. Wichtig ist, dass jede Zahlung nur einmal erfasst wird. Wird eine Rechnung später an der Kasse bar bezahlt, sollte die Kasse die Zahlung der Rechnung zuordnen, statt einen neuen Umsatz zu buchen. Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz an andere Unternehmen E-Rechnungen ausstellen, ab dem 1. Januar 2028 gilt das für alle. Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro brutto sind ausgenommen. Prüfen Sie deshalb, ob Kasse oder Rechnungssoftware ein zulässiges Format erzeugen, Details finden Sie im Ratgeber zur E-Rechnungspflicht. Die Abstimmung mit dem Steuerbüro erspart später doppelte Buchungen.
Die Digitalisierung hat die Dienstleistungsbranche grundlegend verändert. Moderne Kassensysteme sind längst mehr als reine Abrechnungstools, sie sind zentrale Management-Plattformen, die alle Geschäftsprozesse vereinen. Von der Terminbuchung über die Kundenverwaltung bis zur Buchhaltung. Ein durchdachtes Kassensystem steigert die Effizienz und verbessert gleichzeitig das Kundenerlebnis.
Dienstleistungsbetriebe haben grundlegend andere Anforderungen als der Einzelhandel oder die Gastronomie. Während im Handel primär Produkte verkauft werden, steht bei Dienstleistern die Zeit und Expertise der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Ein Friseurbesuch dauert 30 Minuten bis zwei Stunden, eine Beratung kann sich über mehrere Termine erstrecken, und eine Autoreparatur benötigt sowohl Arbeitszeit als auch Ersatzteile. Insbesondere für Friseursalons lohnt sich daher ein spezialisiertes System wie ein Kassensystem für Friseure.
Diese Komplexität erfordert Kassensysteme, die flexibel auf unterschiedliche Abrechnungsmodelle reagieren können. Stundensätze, Pauschalpreise, Abonnements und Materialpauschalen müssen gleichermaßen abbildbar sein. Zusätzlich spielen Terminmanagement und Ressourcenplanung eine entscheidende Rolle, Funktionen, die klassische Registrierkassen nicht bieten. Auch für Kosmetikstudios gibt es spezialisierte Lösungen (Kassensystem für Kosmetikstudios).
Seit dem 1. Januar 2020 gilt in Deutschland die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), die auch Dienstleistungsbetriebe betrifft. Sobald Sie elektronische Kassensysteme verwenden, müssen diese mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein. Die TSE protokolliert jeden Kassiervorgang manipulationssicher und macht nachträgliche Änderungen erkennbar.
Für Dienstleister bedeutet dies konkret. Jede Rechnung, jeder Zahlungseingang und jede Stornierung werden lückenlos dokumentiert. Dies schützt nicht nur vor Manipulationsvorwürfen, sondern vereinfacht auch die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erheblich.
Ein entscheidender Vorteil moderner Kassensysteme ist ihre Mobilität. Handwerker rechnen direkt beim Kunden ab, mobile Friseure nehmen ihr komplettes Büro mit zum Hausbesuch, und Personal Trainer kassieren im Park. Tablet-basierte Systeme mit mobilen Kartenlesegeräten haben die starren Desktop-Kassen abgelöst.
Die Offline-Fähigkeit ist dabei essenziell. Nicht überall ist stabiles Internet verfügbar, besonders bei Außenterminen. Gute Kassensysteme funktionieren auch ohne Internetverbindung und synchronisieren die Daten später automatisch. So gehen keine Buchungen verloren und die Abrechnung funktioniert überall reibungslos.
Kunden erwarten heute die Möglichkeit, Termine online zu buchen, idealerweise rund um die Uhr. Integrierte Buchungssysteme in modernen Kassen reduzieren den administrativen Aufwand erheblich. Statt telefonischer Terminvereinbarungen während der Geschäftszeiten können Kunden selbstständig freie Slots buchen. Automatische Erinnerungen per SMS oder E-Mail reduzieren No-Shows, und Wartelisten füllen kurzfristig abgesagte Termine automatisch wieder auf.
Die Integration von Online-Buchungen direkt ins Kassensystem vermeidet Doppelbuchungen und Überschneidungen. Besonders in personalintensiven Branchen wie Friseursalons oder Physiotherapiepraxen ist dies ein entscheidender Effizienzgewinn.
Die Kundenkartei moderner Kassensysteme geht weit über simple Adressverwaltung hinaus. Sie speichert etwa Besuchshistorie, gebuchte Leistungen und bevorzugte Mitarbeitende. Gesundheitsangaben gehören dagegen nicht in die Kasse, sondern in eine geschützte Kundenverwaltung.
Diese Daten ermöglichen gezieltes Marketing. Automatische Geburtstagsgutscheine, Erinnerungen an fällige Termine oder personalisierte Angebote stärken die Kundenbindung. Die Integration von Treueprogrammen und digitalen Stempelkarten direkt im Kassensystem macht zusätzliche Kundenkarten überflüssig.
In vielen Dienstleistungsbranchen arbeiten Mitarbeiter auf Provisionsbasis oder als Subunternehmer. Arbeitszeiten werden digital erfasst, Pausenzeiten automatisch berücksichtigt.
Die Rechteverwaltung stellt sicher, dass Mitarbeiter nur auf für sie relevante Funktionen zugreifen können. Auszubildende sehen andere Menüs als erfahrene Mitarbeiter, und sensible Geschäftsdaten bleiben der Geschäftsführung vorbehalten. Dies erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern vereinfacht auch die Bedienung für weniger technikaffine Teammitglieder.
Ein Kassensystem ist nur so gut wie seine Integration in bestehende Abläufe. DATEV-Schnittstellen übertragen Buchungsdaten direkt an den Steuerberater, Warenwirtschaftssysteme synchronisieren Lagerbestände, und E-Mail-Marketing-Tools greifen auf Kundendaten zu. Diese nahtlose Integration spart Zeit und reduziert Fehlerquellen durch manuelle Dateneingabe.
Besonders wichtig ist die Anbindung an Buchhaltungssoftware. Umsätze, Ausgaben und Steuern werden automatisch kategorisiert und für die Buchhaltung aufbereitet. Die GoBD-konforme Archivierung stellt sicher, dass alle steuerrelevanten Dokumente revisionssicher gespeichert werden.
Moderne Kassensysteme liefern detaillierte Einblicke in Ihr Geschäft. Welche Dienstleistungen sind am profitabelsten? Zu welchen Uhrzeiten ist die Auslastung am höchsten? Welche Mitarbeiter generieren den meisten Umsatz? Diese Daten helfen bei strategischen Entscheidungen und der Optimierung des Angebots.
Live-Dashboards zeigen aktuelle Umsätze, Vergleiche zum Vorjahr und Prognosen für kommende Perioden. Automatische Reports informieren über wichtige Kennzahlen und Abweichungen. So behalten Sie auch bei mehreren Standorten oder in hektischen Phasen den Überblick.
Cloud-basierte Kassensysteme bieten entscheidende Vorteile gegenüber lokalen Installationen. Updates erfolgen automatisch ohne Betriebsunterbrechung, neue Funktionen stehen sofort zur Verfügung, und die Daten sind vor Hardware-Ausfällen geschützt. Die Skalierbarkeit ermöglicht problemloses Wachstum, vom Einzelunternehmer zum Filialbetrieb.
Professionelle Rechenzentren, verschlüsselte Übertragung und redundante Backups schützen vor Datenverlust.
Die Auswahl des richtigen Kassensystems erfordert eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer Anforderungen. Erstellen Sie eine Liste mit Must-have-Funktionen und Nice-to-have-Features. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur den aktuellen Stand, sondern auch geplantes Wachstum und zukünftige Geschäftsmodelle. Nutzen Sie unseren Kassensystem-Vergleich, um die passende Auswahl einzugrenzen.
Nutzen Sie unbedingt kostenlose Testphasen. Nur im echten Arbeitsalltag zeigt sich, ob ein System zu Ihren Abläufen passt. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in die Entscheidung ein, sie müssen täglich damit arbeiten. Achten Sie auf versteckte Kosten wie Transaktionsgebühren, Zusatzmodule oder Supportpauschalen; mehr Informationen zu Preisen finden Sie im Beitrag über Kassensystem-Kosten.
Der Support ist ein oft unterschätzter Faktor. Prüfen Sie Erreichbarkeit, Reaktionszeiten und Kompetenz des Kundenservice. Ein günstiges System ohne funktionierenden Support kann im Ernstfall teuer werden.
Je mehr Tools und Services Sie bereits nutzen, desto wichtiger werden Schnittstellen. Prüfen Sie, ob Ihr favorisiertes Kassensystem mit Ihrer Buchhaltungssoftware, Ihrem Online-Kalender oder Ihrer Website kommunizieren kann. APIs ermöglichen auch individuelle Anpassungen und Eigenentwicklungen.
Besonders relevant sind Payment-Provider-Integrationen. Neben klassischer Kartenzahlung erwarten Kunden zunehmend alternative Zahlungsmethoden wie PayPal, Apple Pay oder Google Pay. Moderne Kassensysteme unterstützen diese Vielfalt und wickeln alle Zahlungen zentral ab.
Digitale Kassensysteme tragen zur Nachhaltigkeit bei. Digitale Belege sparen Papier, Cloud-Lösungen reduzieren Hardware-Müll, und optimierte Prozesse senken den Energieverbrauch. Kunden schätzen zunehmend umweltbewusste Unternehmen, und ein modernes Kassensystem unterstreicht dieses Engagement.
Digitale Belege gehen nicht verloren und sind für Garantieansprüche oder Steuererklärungen jederzeit abrufbar.
Die Investition in ein modernes System zahlt sich durch Zeitersparnis, bessere Kundenbindung und präzise Geschäftseinblicke schnell aus. Nutzen Sie die Chancen der Digitalisierung, um Ihre Dienstleistungen noch effizienter und kundenorientierter zu gestalten.
Die Wahl des richtigen Kassensystems für Dienstleistungen hängt stark von Ihrem spezifischen Geschäftsmodell ab.
Achten Sie bei der Auswahl besonders auf branchenspezifische Funktionen wie Terminverwaltung, Kundenkartei und mobile Nutzbarkeit. Die monatlichen Kosten sollten im Verhältnis zu Ihrem Umsatz und den genutzten Funktionen stehen. Nutzen Sie kostenlose Testphasen, um das System in Ihrem Arbeitsalltag zu testen.
Vergleichen Sie die Anbieter oben anhand der Funktionsmatrix und der Szenarien und holen Sie über den Preisrechner passende Angebote für Ihren Betrieb ein.
Das hängt vom Ablauf ab. helloCash, orderbird, ready2order, Smartkasse24 und SumUp nennen Dienstleister ausdrücklich. Für Terminbetriebe mit Team sind Terminbuch und Auswertung je Mitarbeiter wichtig, etwa bei Tillhub, für mobile Einsätze ein kompaktes Gerät. Eine Rangliste erstellen wir nicht.
Eine allgemeine Pflicht gibt es nicht. Wer überwiegend auf Rechnung arbeitet, kommt oft ohne Kasse aus. Wer elektronisch kassiert, braucht eine zertifizierte TSE nach Paragraf 146a AO, muss Belege ausgeben und die Kasse über ELSTER melden.
helloCash bietet einen Tarif Gratis für 0 Euro im Monat, die TSE kostet dort 199 Euro im Jahr. SumUp nennt die Kassensoftware im Basistarif für 0 Euro im Monat. Herstellerangaben ohne USt, Stand Oktober 2026. Kartengebühren und Hardware kommen hinzu.
Laut Herstellerangaben ohne USt beginnt ready2order bei 35,90 Euro im Monat plus 15,90 Euro für die TSE, Tillhub mit POS Go bei 30 Euro im Monat inklusive TSE und Smartkasse24 bei 39 Euro im Monat, Stand September 2026. Hinzu kommen Hardware, Einrichtung und Gebühren je Kartenzahlung.
Ja, alle hier verglichenen Anbieter nennen eine mobile Kasse. orderbird MINI vereint laut Anbieter Kasse, Drucker und SIM-Karte in einem Gerät. Auch jedes mobile Gerät mit Kassenfunktion braucht eine TSE und muss gemeldet werden.
Nutzen Sie die Kasse für Zahlungen vor Ort und eine Rechnungssoftware für Aufträge auf Ziel. Jede Zahlung darf nur einmal erfasst werden. Ab 2027 und 2028 greift schrittweise die Pflicht, an Unternehmen E-Rechnungen auszustellen.
Wer elektronisch kassiert, muss seit dem 1. Januar 2020 für jeden Vorgang einen Beleg ausgeben, gedruckt oder digital. Eine Befreiung ist nur auf Antrag beim Finanzamt nach Paragraf 148 AO möglich.
Erfassen Sie jede Anzahlung mit Beleg und verrechnen Sie sie bei der Schlusszahlung. Umsatzsteuerlich sind Anzahlungen in der Regel bereits bei Vereinnahmung zu berücksichtigen. Klären Sie Sonderfälle mit Ihrem Steuerbüro.
Terminbuch und Kasse im Salon verbinden.
Behandlungen und Produktverkauf abrechnen.
Mobil beim Kunden und an der Theke kassieren.
Theke, Kurse und Mitgliedschaften.
Kassieren beim Kunden vor Ort.
Karte und Smartphone annehmen.
Kasse und Auswertung von überall.
Wann eine elektronische Kasse Pflichten auslöst.
Was ab 2025 bis 2028 gilt.
Alle Kostenpositionen im Überblick.
Preise, Hardware und Funktionen im Detail.
Funktionen, Preise und Vertrag im Detail.
Die Angaben zu Anbietern beruhen auf Anbieterangaben und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Oktober 2026. Die Reihenfolge ist alphabetisch, eine Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass ein Anbieter Partner von Kassensystem Experten ist. Bilder der Kassensysteme stammen von den jeweiligen Herstellern, Bilder zur Branche sind redaktionelle Symbolbilder. Steuerliche Hinweise ersetzen keine Beratung.