Startseite » Kassensystem Vergleich » Kassensysteme nach Branche » Kassensysteme für Fitnessstudios 2026, 6 Anbieter im Vergleich
Im Fitnessstudio laufen Mitgliedsbeiträge meist über eine eigene Mitgliedersoftware. An der Theke werden aber Getränke, Riegel, Supplements, Zubehör, Tagespässe und Kurse kassiert, und dafür braucht es eine schnelle, gesetzeskonforme Kasse. Wir vergleichen sechs Kassensysteme anhand belegter Angaben und zeigen, welches zu welchem Studio passt.
Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung. Die zweite Spalte zeigt, ob der Anbieter Fitnessstudios selbst als Zielgruppe nennt.
| Anbieter | Für Fitnessstudios ausgewiesen | Einstieg laut Anbieter | TSE | Support |
|---|---|---|---|---|
| helloCash | nicht ausdrücklich | Tarif Gratis 0 Euro im Monat, TSE für Deutschland 199 Euro im Jahr, Herstellerangabe ohne USt, Stand Oktober 2026 | TSE für Deutschland gesondert gebucht, 199 Euro im Jahr ohne USt, unbegrenzte Signaturen | KI-gestützter E-Mail-Support im Gratistarif, Team-Support ab Premium, Premium-Support gegen Aufpreis |
| Lightspeed | nicht ausdrücklich | Gastronomiepaket Basic 89 Euro im Monat laut Preisseite des Anbieters, Hinweis zur USt fehlt, Stand Oktober 2026 | Cloud-TSE über fiskaly, DSFinV-K-Export im Back Office | Rund um die Uhr an sieben Tagen, auch auf Deutsch, kostenfreie Rufnummern für Deutschland und Österreich |
| ready2order | ja, ausdrücklich | Kassensystem-Abo 35,90 Euro im Monat im Jahresabo plus TSE-Paket 15,90 Euro, zusammen 51,80 Euro, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE als kostenpflichtiges Zusatzpaket, laut Drittquelle über fiskaly | Kostenloser Telefonsupport täglich 8 bis 22 Uhr, dazu Chat und Kontaktformular |
| Smartkasse24 | nicht ausdrücklich | Basistarif 39 Euro im Monat, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE ohne zusätzliche Hardware | Telefon und WhatsApp, Servicezeiten nicht veröffentlicht |
| SumUp | nicht ausdrücklich | Kassensoftware im Basistarif 0 Euro im Monat, SumUp Kasse einmalig 399 Euro, Herstellerangabe ohne USt, Stand Oktober 2026 | TSE-Konformität laut Anbieter in der Kasse enthalten, TSE-Dienst nicht genannt, beim Point-of-Sale-System Cloud-TSE ohne Aufpreis | nicht dokumentiert |
| Tillhub | nicht ausdrücklich | POS Go ab 30 Euro im Monat inklusive TSE, Herstellerangabe ohne USt, Stand September 2026 | Cloud-TSE von fiskaly, Server in Deutschland | Telefonsupport an sieben Tagen, am Wochenende 9 bis 18 Uhr, Werktagszeiten nicht dokumentiert |
Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer nach Anbieterangaben. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.
Welche branchentypischen Funktionen die Anbieter nach eigenen Angaben mitbringen. Nicht dokumentiert heißt, dass wir dazu keine belastbare Angabe gefunden haben.
| Anbieter | Terminbuch | Gutscheine | Kundenkarte | Warenwirtschaft | Barcodescanner | Offene API |
|---|---|---|---|---|---|---|
| helloCash | ja | Zusatzmodul | nicht dokumentiert | Zusatzmodul | Zusatzmodul | Zusatzmodul |
| Lightspeed | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja | ja | nicht dokumentiert | ja |
| ready2order | nicht dokumentiert | ja | nicht dokumentiert | ja | ja | ja |
| Smartkasse24 | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | ja | nicht dokumentiert |
| SumUp | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | nicht dokumentiert | Zusatzmodul | nicht dokumentiert |
| Tillhub | Zusatzmodul | ja | ja | ja | ja | nicht dokumentiert |
Aus den 15 von uns erfassten Anbietern nennt ready2order Fitnessstudios ausdrücklich. Dazu haben wir fünf Systeme gewählt, die Thekenverkauf, Warenwirtschaft oder mehrere Standorte dokumentieren.
Wasser, Shakes und Riegel, dazu ab und zu ein Tagespass. Gefragt sind schnelle Bedienung, Kartenzahlung und geringe Fixkosten.
Passende Kandidaten helloCash, SumUp, Smartkasse24
Ein eigener Verkaufsbereich mit vielen Artikeln und Größen. Wichtig sind Barcode, Varianten und Bestandsführung.
Passende Kandidaten ready2order, Lightspeed, Tillhub
Artikel, Preise und Auswertungen werden zentral gesteuert. Gefragt sind filialübergreifende Warenwirtschaft und Schnittstellen.
Passende Kandidaten Lightspeed, Tillhub, SumUp
Einzelstunden, Zehnerkarten und Gutscheine stehen im Vordergrund, Getränke sind Nebensache. Wichtig sind Gutscheine, Guthaben und Terminbezug.
Passende Kandidaten Tillhub, helloCash, ready2order
Was die Systeme im Alltag eines Betriebs leisten, wo ihre Stärken liegen und wo Sie genauer hinsehen sollten.
helloCash läuft im Browser auf dem Rezeptionsrechner oder einem Tablet und nennt Dienstleister als Zielgruppe. Für kleine Studios mit überschaubarem Thekenverkauf ist der Gratistarif ein günstiger Start. helloCash nennt Fitnessstudios nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Ihr Studio wenig an der Theke verkauft und mit geringen Fixkosten starten will.
Lightspeed bietet in der Handelslinie Warenwirtschaft über mehrere Standorte, Kundenbindung und offene APIs. Für Studioketten mit Shop und Onlineverkauf von Supplements und Bekleidung ist das ein starkes Paket. Lightspeed nennt Fitnessstudios nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Sie mehrere Studios mit gemeinsamem Shop und Onlineverkauf führen.
ready2order nennt Fitnessstudios ausdrücklich als Zielgruppe. Schneller Thekenverkauf, Barcode, Lager, Gutscheine und eine offene API für die Anbindung an andere Software sind dokumentiert. ready2order nennt Fitnessstudios ausdrücklich als Zielgruppe.
Passt, wenn Ihr Studio einen Standort mit lebhafter Theke hat und die Kosten vorab kennen will.
Smartkasse24 kommt aus der Gastronomie und eignet sich für Studios mit Getränke und Snackverkauf an der Theke. Einrichtung, Schulung und Support sind laut Anbieter im Preis enthalten, die Kasse arbeitet auch offline. Smartkasse24 nennt Fitnessstudios nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Ihre Theke eher einer kleinen Bar gleicht und Sie eine betreute Kasse suchen.
SumUp verbindet Kartenterminal und Kasse und eignet sich für Studios, die an der Theke vor allem schnell und unbar kassieren wollen. Die Basissoftware kostet nichts, die eigene Kasse hat ein Kundendisplay. SumUp nennt Fitnessstudios nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Sie an der Theke wenige Artikel verkaufen und vor allem Kartenzahlung brauchen.
Tillhub nennt unter anderem Events und Vereine als Zielgruppen und bietet Gutscheine, Kundenkarten, Terminbuchung als Zusatzmodul und filialübergreifende Warenwirtschaft. Für Studios mit Shop und mehreren Standorten ist das ein breites Paket. Tillhub nennt Fitnessstudios nicht ausdrücklich als Zielgruppe, die Funktionen passen aber zum typischen Ablauf.
Passt, wenn Sie mehrere Studios mit Shop betreiben und die Theken zentral auswerten wollen.
Getränke, Shakes und Riegel schnell per Touch oder Scanner verkaufen.
Einzelleistungen für Tagesgäste und Kurse als Artikel kassieren.
Bestand für Getränke und Zubehör mit Warnung bei Mindestmenge.
Kartenzahlung und mobiles Bezahlen an der Theke.
Anbindung an die Mitgliederverwaltung prüfen, falls Umsatz zentral ausgewertet werden soll.
Umsätze je Tageszeit und Artikel für Einkauf und Personalplanung.
Mitgliedsbeiträge per Lastschrift laufen nicht über die Kasse. Nimmt die Mitgliedersoftware aber Barzahlungen an, gilt sie als Kasse und braucht eine TSE. Klären Sie die Aufteilung mit Anbieter und Steuerbüro.
Neben der Monatsgebühr zählen Hardware, TSE, Einrichtung, Laufzeit und Gebühren je Kartenzahlung. Wie das konkret aussieht, zeigt unser Ratgeber zu den Kosten.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Ein Kassensystem im Fitnessstudio hat eine klar umrissene Aufgabe. Es kassiert alles, was an der Theke oder am Empfang bezahlt wird, also Getränke, Shakes und Riegel, Supplements und Zubehör, Tagespässe, Zehnerkarten, Kurse und Gutscheine. Die Mitgliedsbeiträge laufen dagegen meist über eine eigene Mitglieder- oder Studiosoftware. Wer beide Welten sauber trennt und dort verbindet, wo es sinnvoll ist, spart im Alltag viel Zeit.
Monatliche Beiträge, Vertragslaufzeiten, Kündigungen und SEPA-Lastschriften verwalten die meisten Studios in einer spezialisierten Mitgliedersoftware. Dort werden auch Zugangsmedien wie Chip, Karte oder App gepflegt. Die Kasse an der Theke muss diese Aufgaben nicht übernehmen. Wichtig ist aber eine Abgrenzung. Erfasst auch die Mitgliedersoftware Barzahlungen, etwa für Tagespässe oder Getränke, hat sie selbst eine Kassenfunktion und braucht ebenfalls eine zertifizierte TSE. Klären Sie mit dem Softwareanbieter und Ihrem Steuerbüro, welches System welche Zahlungen aufzeichnet, damit nichts doppelt oder gar nicht erfasst wird.
An der Theke zählt Tempo. Zwischen zwei Trainingseinheiten will niemand lange warten. Schnelltasten für Getränke und Shakes, ein Barcodescanner für verpackte Ware und eine Kartenzahlung, die den Betrag automatisch übernimmt, machen den Verkauf schnell. Eine Bestandsführung mit Mindestmengen zeigt, wann Riegel, Pulver oder Handtuchservice nachbestellt werden müssen. Wer Bekleidung oder Zubehör in verschiedenen Größen verkauft, braucht außerdem Varianten. Auswertungen nach Uhrzeit und Artikel helfen beim Einkauf und bei der Planung der Thekenbesetzung.
An der Theke kommen unterschiedliche Steuersätze zusammen. Getränke unterliegen grundsätzlich 19 Prozent, für Lebensmittel und Nahrungsergänzung kann je nach Produkt 7 oder 19 Prozent gelten. Legen Sie die Steuersätze je Artikel gemeinsam mit Ihrem Steuerbüro fest, statt sie aus dem Gefühl heraus zu vergeben. Eine Kasse, die Steuersätze sauber je Artikel führt und in der Auswertung getrennt ausweist, erleichtert die Umsatzsteuervoranmeldung.
Zehnerkarten, Kurspakete und Geschenkgutscheine sind im Fitnessbereich beliebt. Die Kasse sollte sie verkaufen, einlösen und Restguthaben verwalten können. Steuerlich wird zwischen Einzweck und Mehrzweckgutscheinen unterschieden, was den Zeitpunkt der Besteuerung bestimmt. Die Einordnung klären Sie mit Ihrem Steuerbüro. Kundenkarten oder Bonusprogramme an der Theke stärken die Bindung, wenn Mitglieder ohnehin regelmäßig kommen.
Zugangssysteme mit Chip, QR-Code oder App hängen in der Regel an der Mitgliedersoftware. Wenn Thekenumsätze und Mitgliedsdaten zusammen ausgewertet werden sollen, braucht es eine Schnittstelle. Eine offene API dokumentieren von den hier verglichenen Anbietern Lightspeed und ready2order, bei helloCash gibt es sie als Zusatz. Fragen Sie konkret, ob es eine fertige Anbindung an Ihre Mitgliedersoftware gibt oder ob eine eigene Programmierung nötig wäre.
Eine allgemeine Pflicht zur elektronischen Kasse gibt es nicht. Wer aber elektronisch kassiert, braucht seit dem 1. Januar 2020 eine zertifizierte TSE nach Paragraf 146a AO und der Kassensicherungsverordnung, unabhängig vom Umsatz. Jedem Kunden ist ein Beleg auszugeben, gedruckt oder digital, eine Befreiung gibt es nur auf Antrag nach Paragraf 148 AO. Seit dem 1. Januar 2025 ist jede elektronische Kasse über ELSTER zu melden. Kassendaten bewahren Sie grundsätzlich zehn Jahre auf, einzelne Buchungsbelege seit 2025 acht Jahre. Bei einer unangekündigten Kassennachschau müssen die Daten im DSFinV-K-Format exportiert werden können.
Cloud-Kassen laufen auf Tablet oder kompakten Geräten, werden zentral aktualisiert und zeigen Umsätze auch von unterwegs. Für Studios mit mehreren Standorten ist das ein klarer Vorteil. Wichtig ist ein Offlinebetrieb, damit die Theke auch bei Internetausfall weiter verkauft. Offlinefähigkeit dokumentieren von den hier verglichenen Anbietern Lightspeed, Smartkasse24 und Tillhub. Vergleichen Sie die Anbieter oben anhand der Funktionsmatrix und holen Sie über den Preisrechner passende Angebote ein.
ready2order nennt Fitnessstudios ausdrücklich. Für kleine Theken reichen schlanke Lösungen wie helloCash oder SumUp, für Studios mit Shop und mehreren Standorten eignen sich eher Lightspeed oder Tillhub. Eine Rangliste erstellen wir nicht.
Bei den hier verglichenen Anbietern haben wir keine Mitgliederverwaltung mit Beitragseinzug dokumentiert gefunden. Studios nutzen dafür in der Regel eine eigene Mitgliedersoftware und die Kasse für Theke und Shop.
Sobald an der Theke elektronisch kassiert wird, ja. Jede elektronische Kasse braucht eine zertifizierte TSE nach Paragraf 146a AO, muss Belege ausgeben und über ELSTER gemeldet werden. Das gilt auch für Mitgliedersoftware, die Barzahlungen erfasst.
Laut Herstellerangaben ohne USt beginnt ready2order bei 35,90 Euro im Monat plus 15,90 Euro für die TSE, Tillhub mit POS Go bei 30 Euro inklusive TSE und Smartkasse24 bei 39 Euro im Monat, Stand September 2026. helloCash und SumUp bieten Software ohne Monatsgebühr im Einstieg.
Getränke unterliegen grundsätzlich 19 Prozent, für Lebensmittel und Nahrungsergänzung kann je nach Produkt 7 oder 19 Prozent gelten. Legen Sie die Steuersätze je Artikel mit Ihrem Steuerbüro fest.
Die Kasse sollte Zehnerkarten und Gutscheine verkaufen, einlösen und Restguthaben verwalten. Steuerlich wird zwischen Einzweck und Mehrzweckgutscheinen unterschieden. Die Einordnung klären Sie mit Ihrem Steuerbüro.
Das hängt von beiden Systemen ab. Lightspeed und ready2order dokumentieren eine offene API, helloCash bietet sie als Zusatz. Fragen Sie nach einer fertigen Anbindung, bevor Sie eine eigene Programmierung einplanen.
Offlinebetrieb dokumentieren Lightspeed, Smartkasse24 und Tillhub. Bei den anderen Anbietern sollten Sie das in der Vorführung prüfen.
Zuzahlungen, Kurse und Selbstzahler.
Vereinsheim, Feste und Theke.
Schneller Getränkeverkauf an der Theke.
Mobile Kassen für Veranstaltungen.
Verpackte Ware schnell erfassen.
Kartenzahlung an der Theke.
Kompakte Kasse für den Empfang.
Bestand und Nachbestellung im Griff.
Bonus und Gutscheine an der Theke.
Wann eine elektronische Kasse Pflichten auslöst.
Preise, Hardware und Funktionen im Detail.
Funktionen, Preise und Vertrag im Detail.
Die Angaben zu Anbietern beruhen auf Anbieterangaben und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Oktober 2026. Die Reihenfolge ist alphabetisch, eine Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass ein Anbieter Partner von Kassensystem Experten ist. Bilder der Kassensysteme stammen von den jeweiligen Herstellern, Bilder zur Branche sind redaktionelle Symbolbilder. Steuerliche Hinweise ersetzen keine Beratung.