Startseite » Kassensystem Vergleich » Kassensysteme nach Branche » Kassensysteme für Pensionen 2026, 5 Anbieter im Vergleich
In der Pension kassieren oft wenige Personen an Rezeption, Frühstücksraum und vielleicht an einer kleinen Bar. Gefragt ist eine Kasse, die schnell eingerichtet ist, Übernachtung und Frühstück steuerlich richtig trennt und wenig kostet. Wir vergleichen fünf Kassensysteme anhand belegter Angaben.
Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung. Die Spalte zur Branche zeigt, ob der Anbieter Hotels selbst als Zielgruppe nennt.
| Anbieter | Für Hotels ausgewiesen | Einstieg laut Quelle | TSE |
|---|---|---|---|
| Lightspeed | ja, ausdrücklich | 69 Euro im Monat im Jahresvertrag, Drittquelle | Cloud-TSE über fiskaly |
| ready2order | nicht ausdrücklich genannt | 35,90 Euro im Monat plus TSE 15,90 Euro | Cloud-TSE als Zusatzpaket |
| REA Card | nicht ausdrücklich genannt | Kasse K21 ab 49,90 Euro im Monat bei 60 Monaten Miete, zuzüglich Software und TSE | getrennt bepreist |
| Smartkasse24 | nicht ausdrücklich genannt | 39 Euro im Monat, Module 9 und 24 Euro | Cloud-TSE |
| Tillhub | nicht ausdrücklich genannt | POS Go ab 30 Euro im Monat inklusive TSE | Cloud-TSE über fiskaly |
Stand September 2026, Preise ohne Umsatzsteuer. Maßgeblich ist immer das konkrete Angebot.
Börsennotierter Anbieter aus Montreal mit getrennten Lösungen für Gastronomie und Handel. Stärken liegen bei mehreren Standorten, Warenwirtschaft und offener API. Lightspeed nennt Hotels ausdrücklich als Zielgruppe.
Cloud-Kasse aus Wien mit vollständig veröffentlichter Preisliste. Läuft auf iOS, macOS, Android und Windows, dazu vier Eigengeräte. Eine ausdrückliche Branchenlösung für Pensionen nennt ready2order nicht.
Hersteller aus Mühltal mit eigener Fertigung in Deutschland. Terminal, Kasse, Software und Zahlungsabwicklung kommen aus einer Hand. Eine ausdrückliche Branchenlösung für Pensionen nennt REA Card nicht.
Cloud-Kasse aus Essen mit schlankem Basistarif und Schwerpunkt Gastronomie und Lieferdienst. Einrichtung, Schulung und Support sind im Preis enthalten. Eine ausdrückliche Branchenlösung für Pensionen nennt Smartkasse24 nicht.
Cloud-Kasse aus Berlin, seit 2022 Teil der Payment-Gruppe Unzer. Von der iPad-Kasse bis zum mobilen Kompaktgerät POS Go, auch für Filialnetze. Eine ausdrückliche Branchenlösung für Pensionen nennt Tillhub nicht.
Getrennte Artikel und Steuersätze für Zimmer, Frühstücksspeisen und Getränke.
Gäste zahlen bei der Abreise mit Karte oder Smartphone.
Auch Aushilfen und Familienmitglieder sollen ohne lange Schulung kassieren können.
Ob Kasse und Buchungssoftware zusammenarbeiten, erfragen Sie beim Anbieter.
Rechnungen mit allen Pflichtangaben, ab 2027 oder 2028 als E-Rechnung.
Monatspreis, Hardware und Laufzeit passend zur Größe des Hauses.
Die kurzfristige Beherbergung unterliegt 7 Prozent. Seit dem 1. Januar 2026 gilt der ermäßigte Satz auch für Speisen, etwa beim Frühstück, Getränke und die Minibar bleiben bei 19 Prozent. Für Pauschalangebote gibt es Vereinfachungsregeln, die Aufteilung legen Sie am besten mit Ihrem Steuerbüro fest. Quelle DEHOGA Baden-Württemberg, Merkblatt Stand 9. Januar 2026.
Neben der Monatsgebühr zählen Hardware, TSE, Einrichtung, Laufzeit und Gebühren je Kartenzahlung. Wie das konkret aussieht, zeigt unser Ratgeber zu den Kosten.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Viele Pensionsbetreiber starten mit einer einfachen Registrierkasse oder sogar einer handschriftlichen Abrechnung. Das mag bei zwei oder drei Zimmern noch funktionieren, ist aber spätestens ab dem Moment, in dem Gäste mit Karte zahlen, Frühstück bestellen oder Gutscheine einlösen möchten, nicht mehr zeitgemäß. Hinzu kommen die gesetzlichen Anforderungen der KassenSichV. Wer in Deutschland Barumsätze verzeichnet, ist seit 2020 verpflichtet, eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE) zu nutzen und manipulationssichere Kassendaten zu speichern.
Ein modernes Kassensystem für Pensionen erfüllt genau diese Anforderungen und geht gleichzeitig weit darüber hinaus. Es erleichtert die tägliche Abrechnung, liefert aussagekräftige Umsatzberichte und übergibt Daten automatisch an den Steuerberater. Für Inhaber, die ihren Betrieb selbst führen, bedeutet das weniger Verwaltungsaufwand und mehr Zeit für die Gäste. Weitere Informationen und Vergleichshilfen finden Sie bei Kassensystem-Experten.
Diese Frage stellen sich viele Pensionsbetreiber, wenn sie zum ersten Mal nach einer digitalen Lösung suchen. Der Unterschied ist bedeutend. Eine Hotelsoftware, auch Property Management System (PMS) genannt, verwaltet Zimmerreservierungen, Check-in und Check-out, Housekeeping-Status und Channelmanagement für verschiedene Buchungsportale. Solche Systeme kosten oft mehrere Hundert Euro pro Monat und sind für klassische Pensionen mit direktem Gästekontakt meist überdimensioniert.
Ein Kassensystem für Pensionen deckt hingegen die täglichen Zahlungsvorgänge ab. Übernachtungsgebühren, Frühstückszusätze, Getränke, Souvenirs oder Zusatzleistungen wie Fahrradverleih. Es sorgt dafür, dass alle Transaktionen gesetzeskonform erfasst, quittiert und am Ende des Tages korrekt abgerechnet werden. Viele Pensionen kombinieren beide Welten. Ein schlankes Buchungstool für Reservierungen und ein modernes Kassensystem für alle Zahlungen vor Ort.
Bei der Auswahl eines Kassensystems für Ihre Pension sollten Sie auf folgende Kernfunktionen achten.
Die KassenSichV (Kassensicherungsverordnung) gilt für alle Unternehmen in Deutschland, die Barumsätze verzeichnen und ein elektronisches Aufzeichnungssystem nutzen. Das bedeutet. Wenn Sie als Pensionsbetreiber eine elektronische Kasse verwenden, muss diese mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein. Alle in diesem Vergleich aufgeführten Anbieter erfüllen diese Anforderung.
Zusätzlich gilt die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form). Ein modernes cloudbasiertes Kassensystem ist in der Regel GoBD-konform. Alle Kassendaten müssen revisionssicher gespeichert, unveränderbar archiviert und auf Verlangen des Finanzamts jederzeit abrufbar sein. Ein modernes cloudbasiertes Kassensystem übernimmt diese Aufgabe automatisch. Manuelle Registrierkassen oder Excel-Tabellen erfüllen diese Anforderungen in der Regel nicht.
Achten Sie außerdem auf die Belegausgabepflicht. Seit 2020 müssen Kunden bei jeder Transaktion einen Beleg erhalten, entweder in Papierform oder digital. Alle empfohlenen Systeme unterstützen beide Varianten.
Diese Frage hängt stark von der Struktur Ihrer Pension ab. Stationäre Kassenpulte sind robust, schnell und für Empfangsbereiche mit hohem Gästeaufkommen gut geeignet. Sie sind allerdings unflexibel. Wer Gäste am Frühstückstisch direkt bedienen oder abrechnen möchte, muss zur Theke. Tabletbasierte Systeme sind wesentlich flexibler. Sie können am Empfang, im Frühstücksraum, im Garten oder bei Veranstaltungen eingesetzt werden. In kleinen Pensionen, in denen eine Person häufig mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt, ist ein mobiles Tabletgerät oft die praktischere Lösung.
Sie können also ein bereits vorhandenes iPad nutzen und sparen damit Hardwarekosten. Das ist sinnvoll, wenn Sie die Anfangsinvestition niedrig halten möchten. Überlegen Sie dabei auch, ob ein cloudbasiertes System oder eine lokale Installation besser passt; lesen Sie zur Entscheidungsfindung unseren Beitrag über die Unterschiede von Cloud- zu lokalen Kassensystemen.
Die Gesamtkosten eines Kassensystems setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Dazu kommen die einmaligen Hardwarekosten. Ein Tablet-Terminal kostet ab ca. Hinzu können Einrichtungsgebühren, Schulungskosten und gegebenenfalls Transaktionsgebühren bei Kartenzahlungen kommen.
Ab dem zweiten Jahr fallen nur noch die monatlichen Softwarekosten von ca. Im Vergleich dazu. Eine Betriebsprüfung mit Nachforderungen wegen fehlender TSE kann schnell fünfstellig werden. Das Investment in ein ordentliches Kassensystem amortisiert sich daher sehr schnell.
Ein häufig unterschätztes Detail ist die Abrechnung von Zusatzleistungen. Viele Pensionen bieten Frühstück, Halbpension, Fahrradverleih, Wäscheservice oder kleine Verkaufsartikel an. Diese Posten müssen korrekt dem jeweiligen Buchungsvorgang zugeordnet und steuerlich richtig ausgewiesen werden. Ein gutes Kassensystem trennt diese Kategorien automatisch und verhindert Fehler bei der Steuererklärung.
So können Übernachtungsgebühren, Frühstückspauschalen und Zusatzverkäufe sauber getrennt und korrekt abgerechnet werden, ohne manuelle Nacharbeit für den Steuerberater.
Am Ende kommt es auf Ihren konkreten Betrieb an. Folgende Fragen helfen bei der Entscheidung. Wie viele Zimmer hat Ihre Pension? Bieten Sie Frühstück oder andere Gastronomie an? Haben Sie Mitarbeitende, die das System nutzen werden? Planen Sie in den nächsten Jahren zu wachsen oder weitere Standorte zu eröffnen?
Unser Tipp. Sehen Sie sich unseren Kassensystem-Vergleich an, holen Sie mindestens zwei bis drei Angebote ein, testen Sie Demoversionen und sprechen Sie mit dem jeweiligen Support. Die meisten Anbieter bieten kostenlose Beratungsgespräche an. Nutzen Sie diese, bevor Sie sich binden.
Hinweis zur Einordnung.
Bei dieser Seite handelt es sich um eine redaktionell kuratierte Marktübersicht und nicht um einen neutralen oder vollständigen Anbieter-Vergleich. Die Reihenfolge der Darstellung ist nicht als objektive Bewertung zu verstehen. Eigene Angebote sowie Partner können hervorgehoben oder auf höheren Positionen angegeben werden.
Ausdrücklich für Pensionen wirbt keiner der fünf verglichenen Anbieter, Lightspeed nennt Hotels als Zielgruppe. Für kleine Häuser kommen auch einfache Cloud-Kassen in Frage, wenn Steuersätze, Kartenzahlung und Rechnungen sauber abgebildet werden.
Eine allgemeine Pflicht zur elektronischen Kasse gibt es nicht. Wer aber eine elektronische Kasse nutzt, muss sie mit einer zertifizierten TSE ausstatten, über ELSTER melden und jedem Kunden einen Beleg anbieten. Die passende Form der Kassenführung klären Sie mit Ihrem Steuerbüro.
Die Übernachtung unterliegt 7 Prozent. Seit dem 1. Januar 2026 gilt für die Speisen beim Frühstück ebenfalls 7 Prozent, Getränke wie Kaffee oder Saft bleiben grundsätzlich bei 19 Prozent.
Die Einstiegspreise der verglichenen Anbieter liegen laut Quellen bei etwa 30 bis 70 Euro im Monat für die Software. Hinzu kommen Hardware, TSE, Einrichtung und Gebühren je Kartenzahlung. Ein konkretes Angebot erhalten Sie über den Preisrechner.
Kasse auf dem Tablet mit Ständer, Drucker und Kartenterminal.
Girocard, Kreditkarte und mobiles Bezahlen an der Kasse.
Daten online, Zugriff und Auswertung von überall.
Unterschiede und Einsatzbereiche.
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Wer eine elektronische Kasse braucht und was dann gilt.
Anbieter und Anforderungen im Branchenvergleich.
Anbieter und Anforderungen im Branchenvergleich.
Anbieter und Anforderungen im Branchenvergleich.
Die Angaben zu Anbietern beruhen auf Anbieterangaben und öffentlich zugänglichen Quellen, Stand September 2026. Die Reihenfolge ist alphabetisch, eine Nennung ist keine Empfehlung und bedeutet nicht, dass ein Anbieter Partner von Kassensystem Experten ist. Steuerliche Hinweise ersetzen keine Beratung.